Bananen-Walnuss-Schoko-Muffins mit vielen Worten. Und ohne.

Heute sprudeln die Worte in meinem Kopf. Ich mag sie nicht niederschreiben. Sie könnten dadurch verloren gehen.

Happy Weekend!Muffins

Für die Muffins: 

  • 250 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g gehackte Walnüsse
  • 100  g gehackte Schokolade
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zimt
  • 2 Eier
  • 140 g Joghurt
  • 100 ml Pflanzenöl
  • 2 Bananen

Mehl, Zucker und Backpulver werden gut miteinander vermischt. Joghurt, Eier, Öl und Zimt mit dem Schneebesen verrühren und unter die Mehlmischung heben. Am besten mit einem Kochlöffel. Den Zitronensaft, die Walnüsse und die Schokolade hinzufügen, zuletzt die Bananen klein schneiden und ebenfalls unterheben.

Muffinsformen vorbereiten, ich verwende am liebsten Silikon-Formen, die sind leicht abzuwaschen und müssen nicht gefettet werden. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. In jede Form einen Esslöffel von der Masse verteilen – und ab in den Ofen bei 160 Grad für 25 Minuten. Die Muffins sollten goldbraun sein, wenn ihr sie herausnehmt. Voilà!

TIPP: Die Muffins einfrieren und zum Frühstück in den Ofen geben. Während dem Duschen backen – und nach dem Duschen genießen! 😉

crazy times: fluffige Gnocchi mit Zitronen-Thymian-Walnuss-Pesto

Gnocchi_

Momentan ist alles so verrückt, alles ist im Umbruch, ich lerne gerade so viel dazu, über mich, über meine Erwartungen, über Pläne und darüber, keine Pläne zu machen. 😉 Und dann das – Mein Kochbuch kann ab sofort vorbestellt werden, kann man sich das vorstellen? Mein eigenes Kochbuch – ich glaube, ich bin selbst am meisten darüber überrascht! Das Leben ist so voller Überraschungen, es wird nicht langweilig. Genauso wenig wie diese unfassbar leckeren Gnocchi, deren Grundteig ich mir von der wunderbaren Alexandra Palla vom Roughcutblog abgeschaut habe 😉

Für die Gnocchi:

  • 1 kg Erdäpfel
  • 300 g Mehl
  • 2 Eidotter
  • 1 EL Salz
  • 60 g Grieß
  • 2 EL Butter
  • 1-2 EL Zitronenzeste

Die Erdäpfel werden am besten frisch gekocht. Ich habe sie mit Schale gekocht, ihr könnt sie aber auch vor dem Kochen schälen. Wichtig ist jedenfalls, dass ihr die Erdäpfel nach dem Kochen gut auskühlen lasst. Währenddessen könnt ihr Mehl, Grieß, Salz und Eier schon mal zusammen in eine Schüssel geben. Sobald die Erdäpfel gekocht sind, werden sie durch eine Kartoffelpresse zu den übrigen Zutaten gedrückt und gut miteinander zu einem gummiartigen Teig geknetet. Daraus werden Stränge geformt, die den Durchmesser von einem Daumen aufweisen. Davon schneidet ihr dann die Gnocchi ab, cirka eineinhalb Zentimeter breit. In der Zwischenzeit bringt ihr einen Topf mit Wasser zum Kochen, gebt ein wenig Salz rein, und sobald das Wasser köchelt, könnt ihr die Gnocchi hinzufügen. Um zu vermeiden, dass sie am Boden ankleben, könnt ihr mit einem dünnen Küchenschaber die Gnocchi vom Boden lösen. Nach zwei bis drei Minuten, sobald die ersten Gnocchi an der Oberfläche schwimmen, gießt ihr sie durch ein Sieb ab.

Währenddessen bringt ihr die Butter in einem separaten Topf zum Schmelzen.

Für das Pesto:

  • Saft von einer halben Zitrone
  • 1 Bund frischen Thymian
  • 2 Handvoll Walnusskerne
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten werden mit dem Stabmixer gut püriert.

Die Gnocchi auf einem Teller anrichten. Die geschmolzene Butter darüber verteilen, anschließend die Zitronenzeste. Dazu das Pesto reichen. Voilà!

Good Karma: Von frischem Steinbeisser und salzigem Schokoeis.

Steinbeisser_

Vor kurzem habe ich zwei wunderschöne Wochen in Sri Lanka verbracht, habe am Surfbrett alles rund um mich vergessen – was so nebenbei zu einem heftigen Sonnenbrand auf meiner Kopfhaut geführt hat -, bei abenteuerlichen Bus- und Zugfahrten pures Freiheitsgefühl gespürt, das enge Mit- und Nebeneinander unterschiedlicher Religionen bestaunt und eine Hilfsbereitschaft erlebt, wie ich sie noch nie zuvor kennengelernt habe. Und plötzlich, ganz unbemerkt, hat sich auch bei mir etwas verändert, ganz nach dem Motto: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Oder anders formuliert: Für gutes Karma muss man halt auch was tun! Gut kochen und andere damit happy machen, zum Beispiel 😉

Für den Frühlingssalat mit Rhabarber:

  • 2 Handvoll gemischter Salat
  • 2 Stangen möglichst roten Rhabarber
  • glasierte Walnüsse
  • 1 EL Senf
  •  1 1/2 EL Olivenöl
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Koriander

Den Salat waschen und in eine Schüssel geben. Für das Dressing den Senf mit dem Olivenöl, ein wenig Wasser, dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren und über dem Salat verteilen.

Die Rhabarberstangen waschen und in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. In kochendem Wasser kurz blanchieren, etwa eine Minute lang. In einer Pfanne Butter erhitzen, den Rhabarber noch einmal für 2-3 Minuten anschwitzen, aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.

Für den Steinbeisser: 

  • 2 frische Steinbeisserfilets
  • Butter

Die Fischfilets unter kaltem Wasser abspülen. In einer Pfanne Butter erhitzen und jede Seite etwa 3 Minuten lang anbraten.

Den Frühlingssalat mit dem Rhabarber anrichten, frischen Koriander und karamellisierte Walnüsse darüber streuen. Den Fisch hinzufügen – Voilà!

Schokoeis_

Für das Schokoeis:

  • 40 g Schokolade
  • 100 ml Kokosmilch
  • karamellisierte Walnüsse nach Bedarf
  • Fleur de Sel nach Bedarf

Die Schokolade bei mittlerer Hitze zum Schmelzen bringen. Vorsicht: Wenn die Herdplatte zu heiß wird, brennt die Schokolade rasch an. Die Kokosmilch hinzufügen und gut mit der Schokolade verrühren. Wenn Bedarf ist, das Ganze noch einmal mit einem Stabmixer gut durchmischen. Etwas abkühlen lassen, dann zwei Prisen Fleur de Sel sowie die karamellisierten Walnüsse hinzufügen. Die Masse in eine Edelstahlschüssel geben und ab in den Tiefkühler damit. Nach einer Stunde noch einmal mit einer Gabel oder mit dem Stabiler gut durchrühren, damit sich keine Eiskristalle bilden und das Eis richtig cremig wird. Nach etwa 3 Stunden ist das Eis ready to enjoy – Voilá!

Für zwischendurch: Herbstlicher Kartoffelsalat mit Fenchel und Walnüssen

Kartoffelsalat ist Kartoffelsalat und doch irgendwie anders. 😉

Für 2 Portionen:

  • 8 mittelgroße, festkochende Kartoffel
  • 1 Fenchel
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • 2 EL Himbeer-Essig
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer und gemahlenen Koriander

Die Kartoffeln weich kochen, auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Den Fenchel in schmale Streifen schneiden und in etwas Öl rund 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Für das Dressing den Himbeer-Essig, den Zitronensaft und den Honig mit einem Schneebesen verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Kartoffeln verteilen. Je nach Bedarf geriebenen Koriander hinzufügen. Den Fenchel zu den Kartoffelscheiben hinzufügen, die Walnüsse dazugeben. Den Salat ein wenig durchziehen lassen, mit Salz und Pfeffer noch einmal abschmecken. Voilà!

TIPP: Das grüne Kraut vom Fenchel wird mit angebraten, einen kleinen Teil vorab zur Seite stellen. Das Kraut kann zur Garnitur verwendet werden. Wer Frühlingszwiebeln zuhause hat, kann auch die gerne verwenden.

Würziges Pastinaken-Topi-Süppchen mit Koriander-Walnuss-Pesto und Speck-Chips

Ja, ich geb’s zu – ich bin ein Suppensnob. Suppensnob, Suppensnob, Suppensnob. Schafft’s jemand, das öfter als dreimal hintereinander auszusprechen, ohne sich zu verhaspeln? *g*

Jedenfalls, ich mag Suppen. Suppen, die den Gaumen reizen, die süß, scharf, pikant, ein kleines bisschen salzig oder zitronig sind, mit frischen Kräutern und mit Gemüse-Stückchen, Suppen, die nicht überlastet sind von zuviel Schlagobers und die sich nicht für ein Püree halten, sondern ganz leicht und wärmend zugleich. Also so Suppen wie diese hier.

Pastinake_Topi__01

Für die Speck-Chips:

  • 4 Scheiben Frühstücksspeck

Den Speck in dem Topf langsam anbraten, der dann auch für die Suppe verwendet wird. Für alle Kalorienbewussten: Ihr könnt den Speck auch weglassen. Für alle anderen: Den Speck in wenig Öl (ca. 1-2 EL) bei mittlerer Temperatur (Stufe 5) langsam anbraten. Sobald er kross ist, aus dem Topf nehmen und auf einen Teller zur Seite legen.

Für das Süppchen (2 Personen):

  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 1 Pastinake (groß)
  • 1 Handvoll Topinambur
  • 1  1/2 EL Creme fraiche
  • 1 TL Garam Masala
  • Salz und Pfeffer

Nachdem der Speck zur Seite gelegt wurde, den klein geschnittenen Zwiebel ins Öl geben. Die Knoblauchzehe und den Ingwer ebenfalls klein würfeln und hinzufügen. Die Pastinake in mittelgroße Stücke schneiden und gemeinsam mit den grob geschnittenen Topinambur zu den Zwiebeln hinzufügen. Kurz anbraten lassen, mit Wasser aufgießen, so dass das Gemüse damit bedeckt ist. Sobald das Gemüse weich ist, kann püriert werden. Je nach Bedarf lässt man grobe Stücke in der Suppe oder püriert sie ganz fein. Ebenfalls nach Bedarf mit Wasser aufgießen, je nachdem, in welcher Konsistenz man die Suppe essen will. Kurz noch einmal aufkochen lassen, die Creme fraiche und das Garam Masala hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Koriander-Walnuss-Pesto:

  • 1 Bund Koriander
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 4 Walnüsse
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten mit einem Handmixer so fein wie möglich pürieren, einen Klecks davon auf der Suppe verteilen – Voilà!

sweet and spicy: Senf mit karamellisierten Walnüssen

Was tut ihr, wenn ihr mal nicht weiter wisst, wenn in euren Gedanken kein roter Faden zu finden ist, wenn die Konzentration flöten geht oder ihr einfach ‚was Schöneres tun wollt als in eurer Freizeit Masterarbeit zu schreiben? 😉 Ich mach dann zum Beispiel Senf. Ja. Genau. Richtig genialen Senf. Mit karamellisierten Walnüssen. Nachdem er ein paar Tage durchgezogen ist, habe ich ihn heute verkostet und die erste Sauce damit verfeinert. Ich kann’s euch nur empfehlen, das auch mal auszuprobieren. Selbst gemachter Senf ist viel intensiver als gekaufter und das Mischen und Ausprobieren und Herumtüfteln macht einfach unglaublich Spaß.

Die nächste Mischung schwebt mir schon vor. Vielleicht schick ich dem Prof. mal ein Gläschen – zur Erklärung, wenn’s vielleicht doch ein bisschen länger dauert mit der Arbeit… 😉

Senf_Nüsse_

Für die Walnüsse:

  • 70 g Walnüsse
  • 30 g Zucker
  • 30 ml Wasser

Das Wasser und der Zucker werden in einer Pfanne aufgekocht, unter ständigem Rühren lässt man die Mischung ein klein wenig eindicken. Dann fügt man die geviertelten Walnusskerne hinzu und rührt weiter, bis sie glänzend sind und Farbe angenommen haben. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Walnusskerne darauf verteilen. Trocknen lassen. Tipp: Wenn ihr keine Walnuss-Karamell-Masse haben wollt, dann müsst ihr bei der Verteilung darauf achten, dass die Nüsse einzeln auf dem Backblech liegen. Dieses Rezept stammt übrigens von einem meiner Lieblingsblogs: Herr Grün kocht.

Für den Senf:

  • 125 g Senfkörner oder Senfmehl
  • 25 g Zucker
  • ca. 10 g Salz
  • 100 ml Wasser
  • 75 ml Weißweinessig
  • Saft von einer halben Zitrone

Wenn ihr Senfkörner verwendet  – die bekommt ihr übrigens in jedem Reformhaus -, müsst ihr die erst einmal mahlen. Ich mag den Senf lieber fein, daher mahle ich die Körner recht fein. Für den Mahlvorgang braucht ihr keine eigene Mühle, ich mache das mit der Moulinex. Ihr müsst aber darauf achten, dass sich der Senf nicht erhitzt, denn sonst gehen die Aromen verloren. Die einfachere Variante ist es natürlich, Senfmehl zu verwenden. Das vermischt ihr mit dem Zucker und dem Salz. Das Wasser wird mit dem Weißweinessig kurz aufgekocht und zur Seite gestellt, um es ein wenig abkühlen zu lassen. Dann wird der Senf damit übergossen und püriert. Den Zitronensaft hinzufügen und je nach Bedarf noch Zucker oder Honig hinzufügen. Wenn ihr die Masse noch cremiger haben wollt, ergänzt ihr einfach noch ein paar ml heißes Wasser.

Die ausgekühlten Nüsse werden zuerst in das Glas gefüllt, darauf folgt eine Schicht Senf, dann wieder eine Schicht Nüsse, etc. Die Gläser luftdicht verschließen und ab in den Kühlschrank zum Durchziehen – Voilá!

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Herrlich simpel: Selbst gemachte Pasta mit Koriander-Pesto

Herrschaften, ich bin auf den Geschmack gekommen: selbst gemachte Pasta ist einfach herrlich. Irgendwie fühlt man sich wie eine italienische Nonna, die über Jahre hinweg ihr eigenes Pasta-Rezept perfektioniert und dann an die Enkelkinder weitergibt… gut, alterstechnisch bin ich davon weit entfernt, aber wenn’s dann mal Enkel gibt, kriegen sie auf jeden Fall frische Pasta von mir vorgesetzt. 😉 Momentan teste ich noch verschiedene Varianten von Nudelteig. Mal mit Weizengrieß, mal ohne. Mal mit Eiern, mal ohne. Mal mit mehr Olivenöl, mal mit weniger. Je nachdem, wie sich die Konsistenz des Teiges anfühlt.

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Dieses Mal wurden’s Nudeln mit Eiern. Das Grundrezept ist ganz easy: auf 100 g Mehl kommt ein Ei, das wird miteinander vermengt. Dann folgen – auf 300 g Mehl – ca. 2 EL Olivenöl und lauwarmes Wasser. Wieviel davon, ist schwierig zu sagen, weil ich’s tatsächlich nach Gefühl gemacht habe. Ziel ist, einen Teig zu bekommen, der gut griffig ist, nicht zu hart und nicht klebrig. Ich habe den Teig außerdem mit Fenchel-Koriander-Salz gewürzt, das gibt dem Teig eine eigene Note. Dann habe ich den Teig zweigeteilt. Einen Teil habe ich mit Tomatenmark weiterverarbeitet, um orange Nudeln zu bekommen. Und so geht’s: Einfach den Teig mit Tomatenmark verkneten – dann muss natürlich Mehl hinzugefügt werden, da der Teig sonst nur klebrig ist.

Den Teig in ein frisches Geschirrtuch wickeln und bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dann mit der Nudelmaschine zu Pasta verarbeiten, trocknen lassen oder frisch verwenden.

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Für das Pesto: 

Zwei Bund Koriander mit dem Saft von einer Zitrone, Olivenöl, einer Handvoll Walnüssen, Parmesan und getrockneten Tomaten pürieren. Mit Salz würzen – Voilá!

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