Frittierte Glasnudeln mit Meerrettich-Süßkartoffel-Mus und Fenchel-Kräuterseitlinge-Gemüse

Diese Woche. Voll von schönen Begegnungen, von anregenden Gesprächen, von Inspiration. Menschen getroffen, die ihre Leidenschaften leben, die mit ihrer Begeisterung anstecken, denen es Spaß macht, zuzuhören. Viel gelacht und einfach losgelassen.

Glasnudeln_fritt_

2 Portionen:

Für das Süßkartoffel-Meerrettich-Mus:

  • 2 Süßkartoffeln
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 EL Meerrettich-Creme
  • Salz und Pfeffer
  • 1-2 EL Olivenöl

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, die Süßkartoffeln schälen und in große Stücke schneiden. Weich kochen. Abgießen, in ein Gefäß geben, die restlichen Zutaten hinzufügen und alles miteinander pürieren. Bei Bedarf nachwürzen.

Für das Fenchel-Kräuterseitlinge-Gemüse:

  • 1 Fenchel
  • ca. 300 g Kräuterseitlinge
  • 1/2 Lauchstange

Eine Pfanne erhitzen, kurz den Lauch in Olivenöl anbraten, den Fenchel in schmale Scheiben schneiden und in die Pfanne hinzufügen, zuletzt die in Scheiben geschnittenen Kräuterseitlinge dazugeben. Alles miteinander anbraten, auf niedriger Flamme. Das Gemüse sollte immer noch bissfest sein. Salzen und Pfeffern.

Für die frittierten Glasnudeln:

  • 1 Pkg. Glasnudeln
  • Rapsöl

Die Glasnudeln in heißem Wasser kurz einweichen, in einem Sieb abtropfen lassen. In einem Wok das Öl erhitzen. Sobald das Öl heiß genug ist, portionsweise die Glasnudeln frittieren. Aufpassen, dass die Glasnudeln nicht an der Wok-Unterfläche ankleben. Die Glasnudeln auf beiden Seiten frittieren. Auf einer Küchenrolle abtropfen lassen.

Wie eine Lasagne schichtweise anrichten: Mit Glasnudeln beginnen, das Mus darauf verteilen, mit Fenchel und Kräuterseitlingen belegen.

superflaumige Süßkartoffel-Kürbis-Laibchen mit Kräuterseitlingen

In knapp einem Monat wird mein Kochbuch erscheinen – und zugegebenermaßen, ich bin leicht nervös. Werdet ihr’s mögen? Und wird’s euch gefallen? Werden euch die Rezepte gefallen? Oh Man, und dann hatte ich auch in den letzten Wochen überhaupt keine Zeit, mich um Blog und alles andere zu kümmern. Aber heute Abend war endlich wieder mal Zeit, Zeit mir was einfallen zu lassen, mit nem neuen Rezept zu spielen, was auszuprobieren, Spaß zu haben, kreativ zu sein. Und Herrschaften, ich sag euch, diese Laibchen sind die superflaumigsten Laibchen, die ich jemals gemacht habe. Ich hoffe, sie gelingen euch. Und sie schmecken euch. Und ihr mögt sie. 😉 Stay tuned.

Süßkartoffel__01

Für 6 Stk. Laibchen:

  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 kleinen Rondini Kürbis
  • 1 Ei
  • 3 EL Mehl
  • 2 EL Grieß
  • 2 TL Ras el Hanout
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Koriander

Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stückchen schneiden. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, die Süßkartoffel weich kochen. Den Kürbis aushöhlen, schälen und in kleine Stücke schneiden, und zu den Süßkartoffeln hinzufügen. Das Gemüse weich kochen. Das Wasser abgießen, den Kürbis und die Süßkartoffel-Stücke pürieren.

In einer Schüssel ein Ei, das Mehl und den Grieß miteinander verrühren. Das Süßkartoffel-Kürbis-Püree hinzufügen, die Masse salzen und pfeffern, mit Ras el Hanout würzen. Die Masse für eine halbe Stunde zur Seite stellen. Wem die Masse zu weich erscheint, der fügt noch Mehl hinzu. Und zuletzt noch den frischen Koriander klein schneiden und unter die Masse heben.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Löffelweise von der Masse kleine Haufen in die Pfanne setzen, leicht andrücken und bei mittlerer Hitze anbraten. Wenden und noch einmal anbraten, bis sie goldbraun und knusprig sind.

Für die Kräuterseitlinge:

  • 6 Kräuterseitlinge
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Honig

Das Olivenöl mit Zitrone und Honig vermischen, die Kräuterseitlinge in Scheiben schneiden und in der Marinade für rund 1/2 Stunde einlegen. Nachdem die Laibchen angebraten sind, in einer extra Pfanne die Kräuterseitline – ohne Öl – in einer Pfanne erhitzen und auf kleiner Flamme langsam anbraten lassen.

Für den Dip:

  • 1 EL Saure Sahne
  • 1 EL Schmand
  • 1 TL Dijon Senf

Alles miteinander verrühren.

Die Kräuterseitlinge gemeinsam mit den Laibchen anrichten – Voilà!

Süßkartoffelpuffer mit Kernöl-Basilikum-Dip an Mangold-Gemüse

Süßkartoffel_

Was war die mutigste Entscheidung, die ihr in letzter Zeit getroffen habt? Mut ist so individuell. Für mich bedeutet Mut, alles neu zu ordnen. Trotz Höhenangst Berge zu besteigen. Auf Brücken nach unten zu schauen. Sich immer wieder neu zu erfinden und sich trotz aller Erfahrungen für die Liebe zu entscheiden. Es gibt keine Alternative zu Mut. Mut heißt, das Leben zu fühlen.

Für 4 Stück Süßkartoffelpuffer:

  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Ei
  • Salz
  • Pfeffer
  • Pflanzenöl

Die Süßkartoffel schälen und auf einer Küchenreibe raspeln. Ob fein oder grob, liegt ganz beim Koch. Ich mag die Puffer lieber nicht so grob, daher reibe ich sie fein. Die geraspelte Süßkartoffel in die Mitte eines frischen Küchentuchs geben, die Ecken des Tuchs zusammenfassen, die Süßkartoffel richtig in das Tuch eindrehen und das Wasser aus der Süßkartoffel durch das Küchentuch pressen. Ein Ei in einem Gefäß verquirlen und mit der Süßkartoffel vermischen. Salzen und Pfeffern. Eine Pfanne mit Öl füllen, so dass der Boden gut bedeckt ist, ca. 1/2 Zentimeter hoch. Das Öl erhitzen. Aus der Süßkartoffelmasse vier Bällchen formen, auf einem Brett flach drücken. Bei mittlerer Hitze die Puffer ja 2-3 Minuten kross frittieren. Den Backofen auf ca. 150 Grad vorheizen, die Puffer in eine Auflaufform geben und noch ein paar Minuten nachbacken.

Für den Dip:

  • 2 EL Creme fraiche
  • 2 TL Kernöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Senf
  • frisches Basilikum

Alle Zutaten gut miteinander verrühren. Das Basilikum klein schneiden und auf dem Dip verteilen.

Für das Mangold-Gemüse:

  • 1 Mangold
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

1/2 Zwiebel fein schneiden. In einer Pfanne ca. 1 EL Olivenöl erhitzen und die Zwiebel 2-3 Minuten anbraten. Die Mangoldblätter in ca. 0,5 cm breite Stücke schneiden. In einem Sieb waschen und zur Zwiebel hinzufügen. 5-7 Minuten weich dünsten. Salzen und pfeffern. Voilá!

Drei Freunde: Thai-Chili & Rote Beete, Zitrone & Süßkartoffel und Koriander & Kichererbsen

Was soll ich sagen: Meine Lieblingsfarbe ist bunt 🙂

Für den Rote-Beete-Aufstrich mit Thai Chili:

  • 2 Knollen gekochte Rote Beete
  • 150 g Topfen (Quark)
  • 1 EL Sauerrahm (Saure Sahne)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Thai-Chili-Paste nach Bedarf
  • Salz und Pfeffer

Pürierstab – zack – fertig. Abschmecken. Voilà!

Für den Süßkartoffel-Aufstrich mit Zitrone:

  • 1 Süßkartoffel
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Die Süßkartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. In kochendem Wasser garen, das dauert cirka 10 Minuten. Ein klein wenig abkühlen lassen, mit den restlichen Zutaten pürieren. Voilà!

Für den Humus mit Koriander:

  • 1 Handvoll frischen Koriander
  • 170 g Kichererbsen
  • 1 EL Olivenöl
  • 3-4 Eiswürfel
  • 2 TL Sesam
  • Salz und Pfeffer

Die Kichererbsen abgießen und mit allen Zutaten – abgesehen von den Eiswürfeln – pürieren. Die Eiswürfel kommen zuletzt – noch einmal alles pürieren. Dadurch wird der Humus cremig. Voilà!

Roll it Baby, III: Pastarolle mit Ricotta und Spinat

Irgendwie scheine ich einen Hang zum Rollen zu haben: Nach der Glücks– und der Erdäpfelrolle kommt nun also die Pastarolle. Ein Tipp am Rande: Auch wenn’s noch so viel Kraft benötigt, den Teig so dünn wie möglich auszurollen, und es sich zwischendurch ein bisschen nach Sisyphos anfühlt, es zahlt sich aus.


Pastarolle mit Spinat und Ricotta

Für die Pastarolle:

  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 200 g Spinat
  • 1 Süßkartoffel
  • 1 Packung Ricotta
  • 1 Handvoll getrocknete Tomaten
  • Knoblauch
  • Frühlingszwiebel

Für den Teig wird das Mehl noch einmal fein gesiebt, dann die Eier hinzufügen und zuerst mit einer Gabel vermischen. Anschließend wird wieder einmal geknetet, bis der Teig eine gute Konsistenz bekommen hat. In Frischhaltefolie verpacken und ab in den Kühlschrank, für zumindest eine halbe Stunde.

Währenddessen die Knoblauchzehe und die Frühlingszwiebel klein hacken und in Olivenöl anbraten, den Spinat hinzufügen. Ich habe TK-Spinat verwendet, das dauert ein bisschen länger. Währenddessen die Süßkartoffel halbieren, und eine Hälfte in schmale Scheiben schneiden. In Olivenöl anbraten, bis sie weich sind, aus der Pfanne nehmen und zur Seite legen.

Den Teig mit dem Nudelwalker zu einem Rechteck ausrollen, die eine Hälfte mit Süßkartoffeln belegen, die andere Hälfte mit Spinat. Das Ganze noch einmal salzen und pfeffern und mit Ricotta bestreuen. Den Teig von der Querseite aufrollen, in ein Küchentuch wickeln und an beiden Enden eng mit Zwirn zubinden. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und die Rolle hineinlegen, bei leicht köchelndem Wasser ca. 30 Minuten gar kochen.

Kurz bevor die Teigrolle fertig gekocht ist, die andere Hälfte der Süßkartoffel hacheln und kurz in Olivenöl anbraten.

Die Teigrolle aus dem Wasser nehmen und Scheiben schneiden. Auf den Süßkartoffeln anrichten, Voilá!

Heute mal easy: Süßkartoffelchips mit Dijon-Senf-Dip

Als kochen kann man das ja nicht wirklich bezeichnen, aber es schmeckt. und zwar sehr lecker. und deshalb wird’s auch gepostet. Weil ihr vielleicht auch mal eine Idee für was Schnelles braucht. Und weil ich nicht immer Lust und Laune habe, was Aufwändiges zu backen, zu kochen oder gar zu posten. Ja, das gibts bei mir auch 🙂

Und so wird’s gemacht:

Süßkartoffel in Wedges schneiden, mit Olivenöl, Peffer und Meersalz vermischen. Das Backrohr vorheizen auf etwa 200 Grad, die Kartoffel in eine Auflaufform geben, ein paar Thymianzweige dazugeben und etwa eine halbe Stunde im Ofen lassen.

Für den Dip:

  • 1/2 Joghurt
  • 1 EL Topfen
  • 3 TL Dijon Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Alles miteinander vermischen, abschmecken. Voilà!