Heiß und Herbstlich: Blumenkohlsuppe mit Trauben und Ras el Hanout

Ich habe ja schon ein paar Mal betont, dass ich kein Suppenfan bin. Trotzdem, im Herbst kommt man daran einfach nicht vorbei. Und bei dieser hier wird man schon mal zum Suppentiger. Gutes Gelingen, everyone!

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Für die Suppe: (3-4 Portionen)

  • 3 mittelgroße Kartoffel
  • 1/2 Blumenkohl
  • 2 TL Ras el Hanout
  • 1 Spritzer Mandelmilch
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Handvoll Trauben

Einen mittelgroßen Topf zur Hälfte mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Kartoffel schälen, in grobe Stücke schneiden. Den Blumenkohl in Röschen teilen. Beides ins Wasser geben und gar köcheln. Sobald das Gemüse weich ist, mit dem Pürierstab fein pürieren. Zitronensaft, Mandelmilch, Ras el Hanout und Salz und Pfeffer hinzufügen – und bei Bedarf noch einmal nachwürzen. Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Wasser dazugeben. Das Ganze mit einem Spritzer Olivenöl verfeinern und nachdem die Suppe noch einmal kurz aufgekocht wurde, in Teller füllen – und als Topping die Trauben oben drauf! Voilà!

Frische Hühnersuppe mit Karotten und Fenchel

Ich bin ja voll der Winter-Fan, also dann, wenn’s Schnee gibt, mit blauem Himmel und Sonne, und vor allem: in den Bergen 🙂 Aber Hallo – laufende Nasen, eiskalte Zehen & Finger, Heiserkeit und Husten … darauf kann man ja echt verzichten. Das beste Mittel dagegen ist und bleibt selbst gemachte Hühnersuppe. Und die ist so easy zu machen, kann super eingefroren werden und schmeckt auch, wenn man das Gefühl hat, nichts zu schmecken 😉

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Für die Suppe: 

  • 1 ganzes Bio-Huhn
  • 1 Bund Suppengrün
  • Salz und Pfeffer
  • Karotten
  • Fenchel
  • Nudeln (bei Bedarf)

Das Bio-Huhn mit kaltem Wasser ausspülen, Vorsicht: meistens sind die Innereien des Huhns noch im Inneren versteckt. Die muss man natürlich herausnehmen. Den Bürzel, das ist die Fettdrüse am Schwanz, schneidet man ab – sonst wird die Suppe tranig.

Das Huhn in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Salzen und erhitzen. Das Suppengrün schälen, waschen und in große Stücke schneiden. Zum Huhn hinzufügen. Der Schaum, der in der kochenden Suppe entsteht, wird regelmäßig mit einem Schöpflöffel abgeschöpft. Den Topf bedecken, so dass noch ein kleiner Spalt offen bleibt, durch den der Dampf ausweichen kann. Die Suppe wird auf kleiner Flamme mind. 1,5 Stunden lang geköchelt.

Dann wird das Huhn aus der Suppe herausgenommen, die Haut entfernt und das Fleisch von den Knochen gelöst. Das geht nach so langer Kochzeit ganz einfach. Das Fleisch wird verkleinert und kurz zur Seite gegeben.

Die Suppe durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen. Die Karotten und den Fenchel waschen und in Stücke schneiden. In die Suppe geben und kurz mitköcheln. Wer möchte, fügt Nudeln hinzu. Zuletzt gibt man noch einmal das Fleisch in die Suppe, erhitzt es. Voilà!

TIPP: Die Karotten und der Fenchel können z.b. auch durch Erbsen, Kartoffel, Sellerie  etc. ersetzt werden – je nach Wunsch.

TIPP 2: die Suppe kann super eingefroren werden, dann hat man immer eine Portion zuhause.

Rote Beete-Suppe mit Garam Marsala und gratiniertem Ziegenfrischkäse mit Koriander-Häubchen

Herrschaften, fast vier Jahre gibts den Blog jetzt schon. Unfassbar, was daraus entstanden ist, wie viel Spaß es macht, immer wieder dran zu arbeiten, herum zu spinnen, wo’s damit noch hingehen könnte. Aber erstmal bleibt alles so wie’s ist. So ist’s gerade nämlich ziemlich gut. 😉 Also, Corianderlovers, schön, dass ihr diese Reise mit mir machts!

Anhang 1

Für die Suppe (3 Portionen):

  • 1 Schalotte
  • 2 Knollen Rote Beete (vorgegart)
  • 2 Stk.Purple Hazes (violette Karotten)
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 TL Garam Marsala
  • Salz und Pfeffer
  • 1 1/2 EL Schmand

In einem tiefen Topf die klein geschnittene Schalotte glasig braten, die Karotten in kleine Stücke schneiden und zur Schalotte hinzufügen. Mit dem Zitronensaft aufgießen und so viel Wasser hinzufügen, dass das Gemüse bedeckt ist. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Karotten gar sind. Die Rote Beete Knollen hinzufügen und erhitzen. Dann wird alles miteinander püriert, die Gewürze hinzugefügt und zuletzt der Schmand untergerührt. Wenn ihr eine flüssigere Konsistenz haben wollt, gießt ihr noch einmal Wasser hinzu. TIPP: Ihr solltet dann noch einmal abschmecken und bei Bedarf nachwürzen.

Für den Ziegenkäse:

  • 1 Rolle Ziegenfrischkäse
  • 1 Bund Koriander
  • Olivenöl

Der Ziegenkäse wird in Scheiben geschnitten. Den Korianderbund mit ausreichend Olivenöl pürieren. Den Ofen auf 170 Grad vorheizen. In einer Auflaufform die Käsescheiben auflegen, je einen TL Korianderpaste darauf verteilen – und für ca. 3-4 Minuten ab in den Ofen.

Die Suppe mit den Ziegenkäsescheiben servieren – Voilà!

TIPP: Die restliche Korianderpesto könnt ihr einfach in die Suppe einrühren. Schmeckt sehr lecker dazu!

Und noch ein TIPP: Der Zweigelt vom kleinen Holz vom österreichischen Weingut Friedrich Preiß hat hervorragend dazu gemundet.

Würziges Pastinaken-Topi-Süppchen mit Koriander-Walnuss-Pesto und Speck-Chips

Ja, ich geb’s zu – ich bin ein Suppensnob. Suppensnob, Suppensnob, Suppensnob. Schafft’s jemand, das öfter als dreimal hintereinander auszusprechen, ohne sich zu verhaspeln? *g*

Jedenfalls, ich mag Suppen. Suppen, die den Gaumen reizen, die süß, scharf, pikant, ein kleines bisschen salzig oder zitronig sind, mit frischen Kräutern und mit Gemüse-Stückchen, Suppen, die nicht überlastet sind von zuviel Schlagobers und die sich nicht für ein Püree halten, sondern ganz leicht und wärmend zugleich. Also so Suppen wie diese hier.

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Für die Speck-Chips:

  • 4 Scheiben Frühstücksspeck

Den Speck in dem Topf langsam anbraten, der dann auch für die Suppe verwendet wird. Für alle Kalorienbewussten: Ihr könnt den Speck auch weglassen. Für alle anderen: Den Speck in wenig Öl (ca. 1-2 EL) bei mittlerer Temperatur (Stufe 5) langsam anbraten. Sobald er kross ist, aus dem Topf nehmen und auf einen Teller zur Seite legen.

Für das Süppchen (2 Personen):

  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleines Stückchen Ingwer
  • 1 Pastinake (groß)
  • 1 Handvoll Topinambur
  • 1  1/2 EL Creme fraiche
  • 1 TL Garam Masala
  • Salz und Pfeffer

Nachdem der Speck zur Seite gelegt wurde, den klein geschnittenen Zwiebel ins Öl geben. Die Knoblauchzehe und den Ingwer ebenfalls klein würfeln und hinzufügen. Die Pastinake in mittelgroße Stücke schneiden und gemeinsam mit den grob geschnittenen Topinambur zu den Zwiebeln hinzufügen. Kurz anbraten lassen, mit Wasser aufgießen, so dass das Gemüse damit bedeckt ist. Sobald das Gemüse weich ist, kann püriert werden. Je nach Bedarf lässt man grobe Stücke in der Suppe oder püriert sie ganz fein. Ebenfalls nach Bedarf mit Wasser aufgießen, je nachdem, in welcher Konsistenz man die Suppe essen will. Kurz noch einmal aufkochen lassen, die Creme fraiche und das Garam Masala hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für das Koriander-Walnuss-Pesto:

  • 1 Bund Koriander
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • ca. 4 Walnüsse
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten mit einem Handmixer so fein wie möglich pürieren, einen Klecks davon auf der Suppe verteilen – Voilà!

Wia auf da Hütt’n: Kartoffelsupp’n mit Stoapülz, Koriander und kernig’m Kürbiskernöl

Yesssss, lange dauert’s nicht mehr, bis ich den Schnee nicht nur von oben und von drinnen sehe. Um die Wartezeit zu überbrücken, und zur Einstimmung auf kalte Nasen, rote Backerl und glückliche Gesichter nach einem Tag im Schnee, stand heute Kartoffelsuppe am Programm. Nicht ganz so klassisch wie auf da Hütt’n, denn ganz ohne Koriander geht’s halt auch nicht.

Kartoffelsuppe

Für die Kartoffelsupp’n:

  • Kartoffel
  • 2 Frühlingszwiebel
  • Creme fraiche
  • Steinpilze (getrocknet)
  • Kümmel
  • Chilisalz
  • Kürbiskernöl

Die Kartoffel schälen und grob schneiden. Die Frühlingszwiebel klein schneiden und anbraten, die Kartoffel hinzufügen. Mit Wasser aufgießen, so dass sie gut mit Wasser bedeckt sind. Die Creme fraiche hinzufügen und die Suppe nochmals aufkochen lassen. Sobald die Kartoffel weich sind, wird alles püriert. Dann die Steinpilze und den Kümmel hinzufügen, salzen. Mit Chilisalz abschmecken – und beim Anrichten mit Kürbiskernöl verfeinern. Voilá!