Herbstbeginn: Cremiges Zitronensorbet mit Mascarpone

Den Start in meine Lieblingsjahreszeit feiere ich mit diesem herrlich cremigen Zitronensorbet. Nur ein paar Handgriffe und ein paar Stunden im Tiefkühler sind notwendig – und schon hat man einen kleinen, feinen Genussmoment geschaffen. Stay calm and keep tryin‘ something new, peeps!

zitronensorbet

Für das Sorbet:

  • 200 ml Wasser
  • 200 g Rohrzucker
  • 200 ml Zitronensaft (= Saft von ca. 4 gr. Zitronen)
  • 2 EL Mascarpone

Im ersten Schritt gebt ihr das Gefäß, in dem das Sorbet später gefrieren soll, in den Tiefkühler. Angeblich soll das dazu beitragen, dass der Gefrierprozess beschleunigt wird.

Dann kocht ihr das Wasser mit dem Rohrzucker kurz auf, um es dann 5 Minuten auf niedriger Hitze vor sich hin köcheln kann. Im  Anschluss stellt ihr den Zuckersirup zur Seite und füllt ihn am besten auch in ein neues Gefäß um, nun muss die Flüssigkeit nämlich abkühlen.

Wenn ihr den Zitronensaft frisch gepresst habt, würde ich euch empfehlen, diesen durch ein Sieb zu gießen, um Zitronenflankerln im Sorbet zu vermeiden. Nun fügt ihr den Saft zum Sirup – und zuletzt, sobald die Flüssigkeit richtig abgekühlt ist, fügt ihr den Mascarpone hinzu. Am besten rührt ihr den mit einem Schneebesen richtig gut in die Flüssigkeit ein. Nun wird die Masse in die vorgekühlte Schüssel oder in das Gefäß gefüllt – und ab für ein paar Stunden in den Tiefkühler. Zwischendurch immer wieder mal mit einer Gabel die Masse kräftig durchrühren, damit keine Eiskristalle entstehen.

TIPP: Kostet die Masse, bevor ihr sie in den Gefrierschrank gebt, denn: Zitronen können unterschiedlich sauer sein, eventuell braucht ihr noch etwas mehr Zucker 😉

Leicht. Leichter. Leichtigkeit: cooking with friends.

What a weekend: Die Sonnenstrahlen erwärmen die Haut wieder, der Feiertag hat die Seele zum Baumeln gebracht und wenn man dann auch noch einen so feinen Abend mit genussvollen Highlights in der Gesellschaft sehr lieber Menschen verbringt, fühlt sich das Leben einfach nur leicht an.

Auf der Speisekarte stand an diesem Abend das ideale Sommermenü: fruchtig und gemüsig, geschmacksintensiv, aber nicht zu überlagert, und – trotz drei-gängiger Abfolge – leicht und bekömmlich:

Den Anfang machte ein sommerlicher Mango-Vogerl-Salat mit Frischkäse und Avocado a la Tim Mälzer, aber ich wäre nicht ich, würde ich das Rezept so übernehmen, also habe ich’s ein klein wenig verändert und so sieht’s dann aus:

Weiter ging’s zum Hauptgericht, einem Dorsch auf Tagliatellenesterl mit Koriander-Schafskäsepesto und Pinienkernen:

Und getreu dem Motto: Das Beste kommt zum Schluss – das Dessert: ein Traum von einer Himbeer-Topfen-Tarte mit weißer Schokolade und Lavendel. Mein Gaumen ist immer noch verzückt. Inspiration habe ich mir dazu von Rike von Lykkelig geholt und ein wenig abgewandelt.

Ein Danke an alle Beteiligten: Es war einmalig, es war lustig, es war g’schmackig, es war fröhlich, kurzum: es war ein Volksfest!