Bunte Frühstücksbowl mit Chia-Samen und Kokosflocken

Das Foto spricht ja eigentlich Bände, eigentlich ist für eine solche Frühstücksbowl auch kein Rezept notwendig. Das funktioniert vielmehr nach dem Prinzip: Es kommt alles rein, worauf ihr Lust habt. Ich hatte heute Morgen Lust auf meine Lieblingsfrucht Mango, auf Kiwi und Heidelbeeren. Die Zutaten habe ich im ersten Schritt miteinander püriert und dann noch durch ein Sieb gefiltert, damit die Hautstückchen von den Heidelbeeren und die Kerne von der Kiwi mich nicht stören. Dazu noch ein paar Chia-Samen hinzugefügt, ein paar Kokosflocken ergänzt – und that’s it.

Mögliche Variationsvorschläge wären: z.B. anstelle der Chia-Samen ein paar Haferflocken oder/und Sonnenblumenkerne oder Cashewkerne hinzuzufügen. Kann ich mir auch gut vorstellen. Jeder, so wie er es mag! So wie alles andere im Leben eben 😉

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Nicht nur was für Steirer: Basilikum-Mango-Sorbet an Kernöl.

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Cremig. G’schmackig. Zum Niederknien und Reinlegen.

Für das Basilikum-Mango-Sorbet: 

  • 100 ml Kokosmilch
  • 100 g Staubzucker
  • 1 Mango
  • Saft von 1 Zitrone
  • ein paar kleine Basilikum-Sträußchen

Den Zucker mit der Kokosmilch unter Rühren auf mittlerer Hitze aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung abkühlen lassen und schließlich mit der Mango, dem Basilikum und dem Zitronensaft pürieren. Das Ganze in eine Metallschüssel geben und – jetzt kommt das etwas Mühsame an diesem Dessert – ca. 3-4 Stunden lang im Tiefkühler gefrieren lassen. Dabei wird die Masse einmal pro Stunde noch einmal püriert. So wird die cremige Konsistenz bewahrt. Ihr könnt das auch mit einer Gabel machen, allerdings wird das Sorbet dann nicht so cremig.

Wenn ihr die Masse einfach nur gefrieren lasst, wird sie hart und verliert damit den weichen Charakter des Sorbets. Also: Durchhalten, dranbleiben und immer wieder ordentlich durchrühren.

TIPP: Wer möchte, kann auch einen Schuss Wodka hinzufügen, bevor das Sorbet in den Tiefkühler wandert!

Zum Sorbet passt übrigens hervorragend ein Spritzer pures Kernöl. Voilà!

New born Oldie: Erdäpfelnudeln mit Koriander-Zitronen-Salsa und Mango-Kürbis-Chutney.

Bei uns zuhause gab’s die Erdäpfelnudeln immer mit süßem Sauerrahm, oft werden sie aber auch herzhaft kredenzt. Ich wollte meine eigene Erdäpfelnudeln-Kreation schaffen, und mit dieser Mischung ist das tatsächlich gelungen. Das Chutney ist relativ scharf geworden, aber mit dem säuerlichen Geschmack von der Salsa harmoniert es wunderbar. Das war zwar mein erster Erdäpfelnudeln-Versuch, aber sicher nicht mein letzter. Immerhin will ja noch mehr als die Hälfte des Teiges verwertet werden 😉

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Für die Erdäpfelnudeln:

  • 750 g Erdäpfel
  • ca 100 g Mehl
  • 2 Eier

Die Kartoffel weich kochen, noch heiß schälen und durch die Kartoffelpresse drücken, am besten auf ein großes Holzbrett. Auskühlen lassen, mit dem Mehl vermischen, eine Prise Salz hinzufügen. Die Kartoffelmasse mit den beiden Eiern vermischen – wenn die Masse etwas klebrig ist, einfach nach und nach Mehl hinzufügen, bis sich der Teig gut von den Händen löst und er nicht mehr kleben bleibt. Den Teig in Stücke teilen, daraus die Nudeln mit etwa 1,5 cm Durchschnitt rollen. Wie lange sie werden, ob kurz oder lang, liegt ganz bei euch.

In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen, der Boden sollte gut mit Öl bedeckt sein, die Nudeln auf mittlerer Flamme auf beiden Seiten kross braten. Wie lange sie brauchen, bis sie gar sind, hängt von der Dicke der Nudeln ab. Daher einfach mal zwischendurch am besten eine kosten 😉

Für die Koriander-Zitronen-Tunke:

  • Ein Bund Koriander
  • etwas Zitronensaft
  • ca. 3-4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Den Koriander waschen und die Blätter von den Stängeln pflücken. Gemeinsam mit etwas Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer pürieren.

Für das Kürbis-Mango-Chutney:

  • 1/4 Hokkaidokürbis
  • 1/2 Mango
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Rohrzucker
  • 50 ml Weißweinessig
  • Garam Masala
  • etwas Weißwein

Die Schalotte schälen, würfeln und in Olivenöl glasig anbraten, d.h. sie sollen nicht braun werden. Den Kürbis ebenfalls in Würfel schneiden und mit dem Zucker in die Pfanne hinzufügen. Auf mittlerer Flamme ca. zehn Minuten dünsten. Mit dem Essig aufgießen, die Gewürzmischung hinzufügen. Die Mango dazugeben und auf kleiner Flamme ca. 40 Minuten köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit verdünstet, noch etwas Weißwein hinzufügen.

Augen zu und Sonne schmecken: Basilikum-Mango-Sorbet mit Wodka-Schuss.

Das Leben ist zu kurz, um sich den wichtigen Fragen nicht zu stellen, um Momente mit Bedeutung einfach so verstreichen zu lassen, ohne Dinge ausprobiert zu haben, weil man nicht weiß, was danach kommt, um Gespräche nur in Gedanken zu führen, um nie herauszufinden, wie die Sonne schmeckt oder wie viel Salzwasser der Magen verträgt, um nicht zu wissen, wie sich Sorbet im Mund, aber mit geschlossenen Augen anfühlt… letzteres könnt ihr gleich mal nachholen, wenn ihr das Rezept ausprobiert hat! Gutes Gelingen und schöne Reise! 🙂

Basilikum-Mango-Sorbet

Für das Basilikum-Mango-Wodka-Sorbet: 

  • 100 ml Wasser
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Mango
  • Saft von 1 Zitrone
  • ein paar kleine Basilikum-Sträußchen
  • Wodka nach Geschmack und Bedarf

Den Zucker mit dem Wasser unter Rühren aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Läuterzucker (so wird das Gemisch genannt) abkühlen lassen und schließlich mit der Mango, dem Basilikum, dem Zitronensaft und dem Wodka pürieren. Das Ganze in eine Metallschüssel geben und – jetzt kommt das etwas Mühsame an diesem Dessert – ca. 3-4 Stunden lang immer wieder mit einer Gabel durchrühren. Wenn ihr das nicht macht, gefriert euch die Masse zwar sehr schnell, sie wird aber hart und verliert damit den weichen Charakter des Sorbets. Also: Durchhalten, dranbleiben und immer wieder ordentlich durchrühren. Mit Basilikumsträußchen garnieren, Voilà!

TIPP: für das Sorbet eignen sich auch Pfirsiche oder Melonen – ob dazu auch Basilikum schmeckt, müsst ihr selbst ausprobieren. Lasst es mich wissen! 😉 Und: wem das Sorbet als Dessert nicht reicht, der macht einfach ein flüssiges Schoko-Törtchen dazu… schmeckt himmlisch dazu!

 

F(r)isch, fruchtig… Frühling: Fisch an Mango-Salsa und Zucchini-Spaghetti

Nach so einem Tag wie heute grenzt es ja schon fast an ein Wunder, dass das Essen gelungen ist. Mir ist heute von frühmorgens an – so früh der Morgen halt für mich an einem Samstag beginnt – so zirka alles runtergefallen, was nur fallen gelassen werden konnte. Deshalb umso feiner, dass dieses Dinner so damned lecker geworden ist. 😉

Fisch an Mango-Salsa

Für die Mango-Salsa:

  • 1 (sehr reife) Mango
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Honig
  • Salz und Pfeffer
  • Himbeeressig
  • 1/2 Frühlingszwiebel
  • Thai-Basilikum

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern lösen. 1 1/2 Scheiben Mango mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl und dem Honig pürieren – die Mischung salzen und der restlichen Mango, die in kleine Würfel geschnitten wird, zufügen. Die Frühlingszwiebel klein schneiden und gemeinsam mit ein paar Blättern frischem Thai-Basilikum zur Mango-Masse geben. Das Ganze mit ein paar Spritzern Himbeeressig (je nach Geschmacksempfinden) und mit Salz und Pfeffern würzen – ab in den Kühlschrank, ziehen lassen.

Nun alles für die Zucchini-Spaghetti vorbereiten:

1/2 Zucchini mit dem Gemüse-Schäler in schmale Streifen schneiden – wer die Zucchini schälen möchte, soll das tun. Ich finde aber gerade die dunkle Farbe super, deshalb bleibt bei mir die Schale dran. Weiter geht’s: In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, ordentlich salzen und die Zucchini ganz kurz darin garen. Mit ganz kurz meine ich wirklich kurz: max. 1 1/2 Minuten. Dann eiskalt abschrecken.

Bevor die Zucchini ins heiße Wasser kommen, muss allerdings der Fisch vorbereitet werden, sonst ist das Gemüse kalt, wenn’s auf den Tisch kommt:

  • Fischfilet
  • 2-3 Scheiben frischen Ingwer
  • 1/2 Frühlingszwiebel
  • Geflügelfonds

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Ingwer ganz fein schnippeln und gemeinsam mit der Frühlingszwiebel kurz braten. Den Fisch dazu geben, auf jeder Seite kurz anbraten, mit Geflügelfonds aufgießen und gar braten. Ein paar Thai-Basilikum-Blätter auf die Salsa geben, gemeinsam anrichten, 1 Glaserl Weißwein dazu. Voilà!

P.S.: Von der Salsa ist noch ’ne Menge übrig, freut euch schon mal auf das nächste Rezept! Ich habe da schon so eine Idee…

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Fruchtiger Mango-Vogerlsalat mit Frischkäse und Avocado

Für den Mango-Vogerl-Salat:

  • 1 Mango
  • Vogerl-Salat
  • 1 Avocado
  • körniger Frischkäse
  • 1 Zitrone
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • pfeffer
  • 2 Teelöffel Honig

Die Mango schälen, das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. 2-3 Esslöffel für das Dressing zur Seite geben. Den Vogerlsalat auf die Teller verteilen, je 4 Esslöffel Frischkäse pro Teller auf den Salat geben, die Mango darüber streuen. Die Avocado seitlich dazugeben. Die restliche Mango, den Zitronensaft, das Olivenöl und den Honig pürieren und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze mit etwas Wasser verdünnen und auf dem Salat verteilen, mit frischem Koriander bestreuen – Voilá!