Frische Regenbogenforelle mit Blumenkohl und Karotten

Die ersten Sommersprossen auf der Nasenspitze, das erste Eis, die Augen zumachen und Sonne spüren, ein sommerliches Glas Weißwein abends, morgens überlegen, ob man das Rad oder die S-Bahn nimmt, die Wintersachen verstauen und die Frühlingsklamotten rausholen, bunt statt schwarz, grau geht immer, die Wiener Parks vermissen, die Musik in Berlin genießen. Frühling ist da. Da muss auch der Fisch wieder fangfrisch auf den Tisch.

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Für 2 Portionen:

  • 1/2 Karfiol (=Blumenkohl)
  • 3-4 Karotten
  • 2 frische Regenbogenforellen
  • Sesamöl
  • Salz und Pfeffer

Den Ofen auf 180 Grad Heißluft erhitzen. Die Karotten schälen und die Enden wegschneiden. Schräg Scheiben abschneiden, ca. einen halben Zentimeter dick. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Karotten darauf verlegen.

Den Blumenkohl vierteln, die Viertel jeweils ebenfalls in ca. 1/2 cm Scheiben schneiden und zu den Karotten auf das Backblech legen. Mit Sesamöl beträufeln und salzen & pfeffern. Ab in den Ofen damit!

Den Fisch noch einmal gut mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Sesamöl in einer großen Pfanne erhitzen, den Fisch auf beiden Seiten jeweils 1-2 Minuten lang anbraten. Den Fisch in eine Auflaufform geben und für 10 Minuten zum Gemüse in den Ofen geben. Beides auf ienem Teller anrichten – Voilà!

Frische Hühnersuppe mit Karotten und Fenchel

Ich bin ja voll der Winter-Fan, also dann, wenn’s Schnee gibt, mit blauem Himmel und Sonne, und vor allem: in den Bergen 🙂 Aber Hallo – laufende Nasen, eiskalte Zehen & Finger, Heiserkeit und Husten … darauf kann man ja echt verzichten. Das beste Mittel dagegen ist und bleibt selbst gemachte Hühnersuppe. Und die ist so easy zu machen, kann super eingefroren werden und schmeckt auch, wenn man das Gefühl hat, nichts zu schmecken 😉

Suppe_Hühner_

Für die Suppe: 

  • 1 ganzes Bio-Huhn
  • 1 Bund Suppengrün
  • Salz und Pfeffer
  • Karotten
  • Fenchel
  • Nudeln (bei Bedarf)

Das Bio-Huhn mit kaltem Wasser ausspülen, Vorsicht: meistens sind die Innereien des Huhns noch im Inneren versteckt. Die muss man natürlich herausnehmen. Den Bürzel, das ist die Fettdrüse am Schwanz, schneidet man ab – sonst wird die Suppe tranig.

Das Huhn in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Salzen und erhitzen. Das Suppengrün schälen, waschen und in große Stücke schneiden. Zum Huhn hinzufügen. Der Schaum, der in der kochenden Suppe entsteht, wird regelmäßig mit einem Schöpflöffel abgeschöpft. Den Topf bedecken, so dass noch ein kleiner Spalt offen bleibt, durch den der Dampf ausweichen kann. Die Suppe wird auf kleiner Flamme mind. 1,5 Stunden lang geköchelt.

Dann wird das Huhn aus der Suppe herausgenommen, die Haut entfernt und das Fleisch von den Knochen gelöst. Das geht nach so langer Kochzeit ganz einfach. Das Fleisch wird verkleinert und kurz zur Seite gegeben.

Die Suppe durch ein Sieb in einen anderen Topf gießen. Die Karotten und den Fenchel waschen und in Stücke schneiden. In die Suppe geben und kurz mitköcheln. Wer möchte, fügt Nudeln hinzu. Zuletzt gibt man noch einmal das Fleisch in die Suppe, erhitzt es. Voilà!

TIPP: Die Karotten und der Fenchel können z.b. auch durch Erbsen, Kartoffel, Sellerie  etc. ersetzt werden – je nach Wunsch.

TIPP 2: die Suppe kann super eingefroren werden, dann hat man immer eine Portion zuhause.

Superfood a la Jamie Oliver: Lachs an Stampfgemüse und Erbsen

In der vergangenen Woche hat ein Highlight das andere gejagt. Die letzten Tage fühlen sich wie Monate an, nicht, dass sie sich gezogen hätten, aber sie waren so vollgepackt mit Erlebnissen, mit Momenten, mit Begegnungen, dass ich sie erstmal verarbeiten muss. Und wie verarbeite ich Dinge am besten? Richtig – beim Kochen, beim Schreiben, beim Fotografieren. Wie gut, dass sich das Highlight, das ich hervorheben möchte, mit Kochen vereinbaren lässt: Jamie Oliver hat sein neues Buch „Everyday Superfood“ in Berlin vorgestellt – und ich war mit dabei! Superschönes Ambiente wurde mit tollem Essen verknüpft: frisch, gesund, bunt – ganz „Good Mood Food“ eben. 😉 Der Raum hat nur so gestrotzt vor Vitaminen und positiver Energie. Aber überzeugt euch selbst:

Jamie Oliver

Und weil ich Jamies neues Buch auch gleich bekommen habe, gibt’s heute für euch Superfood a la Jamie Oliver, ein bisschen ver-„koriandert“ … as usual 🙂

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Für 2 Portionen:

Für den Lachs:

  • 2 Lachssteaks oder Lachsfilets
  • 1 TL Koriandersamen

In einer Pfanne ein wenig Olivenöl auf mittlerer Hitze erwärmen, die Lachsfilets mit der Hautseite in die Pfanne geben, mit den Koriandersamen bestreuen und ca. 6 Minuten pro Seite anbraten.

Für das Stampfgemüse:

  • 3 Kartoffel
  • 3 Karotten
  • 1 Spritzer Milch
  • Salz, Pfeffer und Zitrone

Die Kartoffel und die Karotten in 2 cm große Stücke schneiden, gar kochen, abgießen. Wieder zurück in den Topf geben und mit einem Spritzer Milch versehen, dann kurz durchmixen, so dass ein Püree entsteht, oder klein stampfen. Je nach Belieben. Salzen, pfeffern und einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen.

Für die Erbsen wird in einem kleinen Topf Wasser zum Kochen gebracht. Die Erbsen (TK) werden kurz aufgekocht, dann abgegossen und in die Pfanne zum Lachs gegeben, kurz durchschwenken. Anrichten – Voilà!

 

Herbsttopf. Schmorgericht mit falschem Rinderfilet, Kürbis, Karotte, Zucchini und Minze.

Ich mache mir damit wahrscheinlich keine Freunde, aber ich freu mich so, dass der Herbst langsam ankommt. Ich liebe den Herbst. Das Licht ist wunderschön, die Farben in der Natur ebenso, und man kann sich endlich wieder richtig „g’scheit“ anziehen 🙂 Außerdem ist der Herbst der Vorbote für den Winter, und ich bin einfach ein absolutes Schnee-Mädchen. Deshalb gibt’s auch schon das erste Herbstgericht von mir, einen Schmortopf. Ein kleiner Tipp dazu: lasst das Fleisch lange genug schmoren, dann wird es zart und weich. Und wer kein „falsches“ Filet bekommt, fragt beim Fleischhauer seines Vertrauens am besten nach, welches Stück sich dazu eignet.

Schmortopf_

 

Für 2 Portionen Schmortopf:

  • 300 g falsches Rinderfilet (Schulter), in 2 cm große Stücke geschnitten
  • 1/2 Kürbis, in Scheiben geschnitten
  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • 2 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • frische Minze
  • 3 Schalotten, grob gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 1/2 TL Raz el Hanout

In einem Topf mit dickem Boden Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, Raz el Hanout hinzufügen. Nach cirka 4 Minuten das Fleisch dazugeben und so viel Wasser hinzufügen, dass das Fleisch damit bedeckt ist. Den Topf mit einem Deckel schließen und das Fleisch auf kleiner Flamme 1 Std. 15 Min. sanft köcheln lassen.

Das Gemüse hinzufügen, noch einmal alles gut durchmischen und noch einmal 10 Minuten sanft köcheln lassen. Zuletzt salzen und pfeffern, die frische Minze hinzufügen – Voilà!

Falafel an in Honig geschwenktem Karotten-Fenchelgemüse mit Granatapfelkernen und Koriander-Minz-Pesto

Ich habe ja schon ein paar Mal betont, dass meine Lieblingsfarbe bunt ist. Beim Essen. Auf meinen Nägeln. Immer wieder auch mal bei meinen Klamotten. Bunt ist meine Lebenslieblingsfarbe. Und Einstellungssache. Umso klarer also, dass ich bei der wunderbaren Aktion von Seelenschmeichelei #Deutschlandisstbunt mit dabei bin. Für Toleranz und Weltoffenheit. Für eine Gesellschaft, die sich dem Sharing nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten verschreibt.

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Für 2 Portionen Gemüse:

  • 1 Karotte, in Scheiben geschnitten
  • 1 Fenchel, ebenfalls in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Granatapfelkerne
  • 1 TL Honig
  • Olivenöl

Die Karotte und den Fenchel kurz in heißem Wasser gar ziehen lassen. Vorsicht: die Stückchen sollten noch knackig sein, daher nur kurz im Wasser lassen. Das Wasser abgießen, das Gemüse zurück in den Topf geben. Einen Spritzer Olivenöl und den Honig hinzufügen und noch einmal auf kleiner Flamme durchschwenken. Salzen und Pfeffern.

Für die Falafel:

  • 1x Falafel-Mischung

Ja, ich geb’s zu: Bei den Falafel-Bällchen verwende ich kein eigenes Rezept, sondern eine Mischung aus dem Bio-Laden. Und ich sag’s euch, die sind super. 😉

Für das Koriander-Minz-Pesto:

  • 1 Bund frischen Koriander
  • 4 Stengel frische Minze
  • Olivenöl
  • 1 TL Dijon-Senf

Alles miteinander pürieren, salzen. Und Voilà!

 

Let’s do it my way: Schneller Karottenkuchen mit Apfel und Haferflocken

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… and my way is the best 😉

Für den Karotten-Apfelkuchen:

  • 3 Eier
  • 160 g braunen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Mehl
  • 100 g Haferflocken
  • 4 geriebene Karotten
  • 1 geriebenen Apfel
  • 100 ml Pflanzenöl

Die Eier mit einem Handmixer schaumig rühren, den Zucker und den Vanillezucker hinzufügen und weiterführen. Die Karotten und den Apfel reiben und zur Eiermasse dazugeben. Das Öl hinzufügen. Zuletzt das Mehl und die Haferflocken unterrühren.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine Backform mit Butter ausfetten, den Teig einfüllen und ab in den Ofen damit. 45 Minuten backen, wenn der Kuchen dunkel wird, mit Alufolie bedecken und für weitere 10 bei 180 Grad backen.

Mit Staubzucker bestäuben – Voilà!

Tipp: Die Haferflocken können auch durch geriebene Nüsse ersetzt werden. Dann müsst ihr allerdings ca. 50 g mehr verwenden.

superserious Garnelen-Curry mit knackigem Gemüse

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Glücklich sein und den Moment genießen. Mal gelingt es ganz easy, mal findet man nicht zur Ruhe. Letztlich geht’s doch darum, nicht immer alles superserious zu nehmen. Ums auf Wienerisch zu sagen: Es warat wegn der Leichtigkeit! 🙂

Für 3 Portionen:

  • 2 Karotten
  • 1/2 Fenchelknolle
  • 4 Riesen-Champignons (oder 8 kleine)
  • 5-6 Okraschoten
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 8 Stk. Garnelen (TK oder frisch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 1/2 TL Garam Masala
  • ca. 200 ml Kokosmilch
  • 1/2 TL Thai-Chili-Paste
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • 1 Handvoll Koriander
  • Glasnudeln oder Reis

Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. 3 EL Öl in einem mittelgroßen Gefäß mit dem Garam Masala verrühren. Die Knoblauchzehe hinzufügen. Die Garnelen mit dem Öl verrühren und zur Seite stellen. Das Gemüse klein schneiden, Fenchel, Champignons und Karotten in Scheiben schneiden, ca. 0,5 cm breit. Die Okra-Schoten halbieren.

Ein tiefes Gefäß oder einen Wok erhitzen, die Garnelen auf mittlerer Hitze anbraten. Das Öl, in dem die Garnelen marinierten, mit dem Zitronensaft und der Thai-Chili-Paste verrühren. Die Garnelen etwa 7-8 Minuten anbraten. Aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen. Den Fenchel in demselben Topf anbraten, die Karotten und die Okra-Schoten hinzufügen, mit der Kokosmilch aufgießen. Die Chili-Öl-Zitronen-Paste hinzufügen. Gut verrühren und auf kleiner Flamme etwa 10 Minuten mit geschlossenem Topf köcheln lassen. Die Champignons hinzufügen. Noch einmal ca. 3-4 Minuten köcheln lassen. Die Garnelen noch einmal kurz ins Curry geben. Mit frischem Koriander und den klein gehackten Erdnüssen bestreuen – Voilà!

Tipp: Das Curry genießt man am besten mit Glasnudeln oder Reis. Wer keinen Koriander mag – sowas soll’s geben – kann auch frische Petersilie verwenden oder Thai-Basilikum. Und auch beim Gemüse sind keine Grenzen gesetzt: Erlaubt ist, was schmeckt. Nur eines sollte man immer bedenken, das härtere Gemüse wie die Karotten zuerst im Topf köcheln, weiches Gemüse wie die Champignons nur kurz dazugeben, damit das Gemüse am Ende nicht zerkocht, sondern knackig und frisch schmeckt.