Rezepte

Heiß und Herbstlich: Blumenkohlsuppe mit Trauben und Ras el Hanout

Ich habe ja schon ein paar Mal betont, dass ich kein Suppenfan bin. Trotzdem, im Herbst kommt man daran einfach nicht vorbei. Und bei dieser hier wird man schon mal zum Suppentiger. Gutes Gelingen, everyone!

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Für die Suppe: (3-4 Portionen)

  • 3 mittelgroße Kartoffel
  • 1/2 Blumenkohl
  • 2 TL Ras el Hanout
  • 1 Spritzer Mandelmilch
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Handvoll Trauben

Einen mittelgroßen Topf zur Hälfte mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Kartoffel schälen, in grobe Stücke schneiden. Den Blumenkohl in Röschen teilen. Beides ins Wasser geben und gar köcheln. Sobald das Gemüse weich ist, mit dem Pürierstab fein pürieren. Zitronensaft, Mandelmilch, Ras el Hanout und Salz und Pfeffer hinzufügen – und bei Bedarf noch einmal nachwürzen. Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Wasser dazugeben. Das Ganze mit einem Spritzer Olivenöl verfeinern und nachdem die Suppe noch einmal kurz aufgekocht wurde, in Teller füllen – und als Topping die Trauben oben drauf! Voilà!

Genieß den Moment: Herbstliches Porridge mit Trauben und Walnüssen

Ich habe so ein Glück, Begegnungen zu erleben, die mein Herz berühren, die mir zeigen, wer ich sein darf, die mich dazu bringen, immer weiter zu gehen, auch wenn ich Halt machen will, die mich bestätigen, dass mein Weg der richtige ist, mit all seinen Umwegen, geprägt von so mancher Orientierungslosigkeit, die mir das Gefühl vermitteln, dass alles gut ist für diesen Moment. Und das zählt, der Moment, nicht das, was vorher war, nicht das, was noch kommen wird. Sondern das hier. Das Jetzt.

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Für den Haferbrei:

  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse Hafermilch
  • Haferflocken, ca. 4 EL
  • eine Handvoll Walnüsse, klein gehackt
  • Trauben
  • Zimt

Die Milch und das Wasser erhitzen. Die Haferflocken hinzufügen und permanent mit einem Kochlöffel rühren. Die Temperatur auf mittlerer Stufe belassen, sonst wird der Brei anbrennen. Sobald sich die Masse verdickt, noch einmal zurückschalten. Zuletzt die Nüsse einrühren. In eine kleine Schüssel füllen, die Trauben hinzufügen und mit ein wenig Zimt bestreuen. Voilà!

Schwarze Reisnudeln mit Black Tiger Garnelen und knackigem Gemüse

Colour your food! Colour your life! Colour your autumn! 😉

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Für 2 Portionen:

  • 1 Pgk. schwarze Reisnudeln
  • 1 Karotte
  • 1/2 Fenchel
  • 2 Stk. Kräuterseitlinge
  • 2 TL Garam Masala
  • 1/2 kl. Dose Kokosmilch
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 8 Stk. Black Tiger Garnelen (TK)
  • 2 EL Fischsauce
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Koriander
  • Olivenöl

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung kochen. Wenn sie fertig sind, gießt ihr sie ab und schreckt sie kurz mit kaltem Wasser ab. Vorsicht: die Nudeln neigen dazu, zusammenzukleben. Daher schüttelt sie immer wieder gut durch!

Die Karotte in Scheiben, den Fenchel und die Kräuterseitlinge in kleine Stifte schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Garam Masala Mischung kurz anbraten, die Garnelen hinzufügen und ein paar Minuten lang brutzeln lassen, bis die Garnelen gut rosa sind. Anschließend nehmt ihr sie aus der Pfanne und stellt sie in einem Gefäß zur Seite. In derselben Pfanne bratet ihr nun das Gemüse kurz an und gießt die Kokosmilch und die Fischsauce dazu. Einen Esslöffel vom Zitronensaft hinzufügen und kurz köcheln lassen. Je nach Bedarf salzen und pfeffern.

Den restlichen Zitronensaft mit einem Spritzer Olivenöl und dem Koriander pürieren.

Das Gemüse zur Seite stellen, solange es noch knackig ist. Mit den Nudeln gemeinsam anrichten, die Garnelen noch einmal kurz erhitzen – und das Korianderpesto dazu reichen. Voilà!

Blumenkohl-Risotto mit frischem Koriander und Pecorino

Kochen, Yoga, Gespräche mit Menschen, bei denen man sich wohl fühlt – so schmeckt der Herbst. 🙂

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Für das Risotto:

  • 1/2 Blumenkohl
  • 250g Risotto-Reis
  • 740 ml Fond (Hühner- oder Gemüsefond)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 100 g Pecorino
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Ofen auf 200 Grad vorheizen. Ein paar Blumenkohlröschen klein schneiden und in eine Auflaufform geben, mit ein paar Spritzern Olivenöl übergießen und in den Ofen geben, bis der Blumenkohl knusprig und goldbraun ist.

Den Knoblauch klein schneiden, den restlichen Blumenkohl in kleine Stücke schneiden und den Pecorino reiben. In einem Topf Olivenöl erhitzen, den Knoblauch anschwitzen und den Reis hinzufügen, bis er leicht glasig ist. Die Blumenkohlstückchen hinzufügen und mit der ersten Kelle Fond aufgießen – Vorsicht, das kann spritzen. Die Temperatur auf mittlere Hitze stellen. Das Risotto nun immer wieder gut durchrühren, wenn die Flüssigkeit verdampft ist, wieder welche hinzufügen. Den Vorgang so lange wiederholen, bis der Reis weich, aber nicht verkocht ist. Salzen und Pfeffern. Den Pecorino unterrühren und noch einen Spritzer Olivenöl hinzufügen. Den frischen Koriander und den Zitronensaft zuletzt unterheben.

Den Blumenkohl aus dem Ofen herausnehmen und über das Risotto geben – Voilà!

Wodka-Mayonnaise an knusprigem Rösti und Pseudo-Forellen-Tatar

Einfach mal wieder was anders machen. Sich aus der Komfortzone rausbewegen, auf was Neues einlassen, über die sich selbst gesteckten Grenzen gehen und entdecken, wie schön sich fliegen anfühlt.

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Für das Highlight, die Mayonnaise:

  • 1 Eigelb
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 1 EL Apfelessig mit Himbeersirup (kann ersetzt werden durch Weißwein-Essig)
  • 100 ml Öl
  • Salz und Pfeffer
  • Wodka

Das Eigelb mit dem Senf und dem Apfelessig gut verrühren, langsam das Öl einfließen lassen und mit dem Schneebesen cremig rühren. Salzen und pfeffern – abschmecken. Zuletzt noch den Wodka unterrühren – ca. 1-2 EL. Ziel ist es, eine wunderbar cremige Konsistenz zu erhalten.

Für 4 Stk. Rösti:

  • 2 gr. Kartoffel
  • Muskat
  • Salz

Die Kartoffel schälen und reiben. Mit Muskat und Salz würzen. Etwas stehen lassen, dann setzt sich die Flüssigkeit von der Masse ab. In einer Pfanne Öl erhitzen, die Masse durch vier teilen und jeden Teil mit den Händen gut ausdrücken. Flach drücken und in die Pfanne legen. Bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten knusprig braten. Auf einer Küchenrolle abtropfen lassen.

Für das Forellen-Tatar/Salat:

  • 2 geräucherte Forellen-Filets
  • 1/2 Gurke
  • 4 Stk. Radieschen
  • 1 Stk. Stangesellerie
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • frischer Dill
  • frischer Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten klein schneiden und gut miteinander vermischen. Sollte ein wenig stehen bleiben, damit die Masse durchzieht – und der frische zitronige Geschmack zur Geltung kommt.

TIPP: Ihr könnte eine der geräucherten Forellen auch mit einer frischen ersetzen.

Voilà!

Herbstbeginn: Cremiges Zitronensorbet mit Mascarpone

Den Start in meine Lieblingsjahreszeit feiere ich mit diesem herrlich cremigen Zitronensorbet. Nur ein paar Handgriffe und ein paar Stunden im Tiefkühler sind notwendig – und schon hat man einen kleinen, feinen Genussmoment geschaffen. Stay calm and keep tryin‘ something new, peeps!

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Für das Sorbet:

  • 200 ml Wasser
  • 200 g Rohrzucker
  • 200 ml Zitronensaft (= Saft von ca. 4 gr. Zitronen)
  • 2 EL Mascarpone

Im ersten Schritt gebt ihr das Gefäß, in dem das Sorbet später gefrieren soll, in den Tiefkühler. Angeblich soll das dazu beitragen, dass der Gefrierprozess beschleunigt wird.

Dann kocht ihr das Wasser mit dem Rohrzucker kurz auf, um es dann 5 Minuten auf niedriger Hitze vor sich hin köcheln kann. Im  Anschluss stellt ihr den Zuckersirup zur Seite und füllt ihn am besten auch in ein neues Gefäß um, nun muss die Flüssigkeit nämlich abkühlen.

Wenn ihr den Zitronensaft frisch gepresst habt, würde ich euch empfehlen, diesen durch ein Sieb zu gießen, um Zitronenflankerln im Sorbet zu vermeiden. Nun fügt ihr den Saft zum Sirup – und zuletzt, sobald die Flüssigkeit richtig abgekühlt ist, fügt ihr den Mascarpone hinzu. Am besten rührt ihr den mit einem Schneebesen richtig gut in die Flüssigkeit ein. Nun wird die Masse in die vorgekühlte Schüssel oder in das Gefäß gefüllt – und ab für ein paar Stunden in den Tiefkühler. Zwischendurch immer wieder mal mit einer Gabel die Masse kräftig durchrühren, damit keine Eiskristalle entstehen.

TIPP: Kostet die Masse, bevor ihr sie in den Gefrierschrank gebt, denn: Zitronen können unterschiedlich sauer sein, eventuell braucht ihr noch etwas mehr Zucker 😉

Lauwarmer Fenchelsalat mit gebackenen Marillen und mildem Schafskäse

Schließ die Augen. Fühl die Musik. Genieß die Freiheit deiner Gedanken.

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Für die Marillen:

  • 3 Marillen
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Die Marillen waschen und vierteln, das Olivenöl mit dem Honig, etwas Salz und Pfeffer verrühren, und die Marillen damit beträufeln. Bei wem die Marinade auch etwas dicker wird, der nimmt einen Pinsel und bestreicht die Früchte mit der Honig-Mischung. Ja, das nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, aber hej – in meiner Küche gehts nicht um Schnelligkeit. Vielmehr darum, einen Gang zurückzuschalten und bewusst die Gerüche und Geräusche wahrnehmen, die den Kochvorgang so sinnlich machen 😉 Die Marillen in eine Auflaufform geben, in das vorgeheizte Backrohr (160 Grad) schieben und rund 8-10 Minuten garen.

Für das Salatdressing:

  • 1 EL Dijonsenf
  • Saft von 1/2 Limette
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten miteinander verrühren.

Für den Salat:

  • Bunte Zusammenstellung aus Salatsorten (Rucola, Radicchio, Feldsalat…)
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 Manouri Schafskäse

Die Fenchelknolle in Scheiben schneiden und in ein wenig Olivenöl anbraten. Den Salat waschen, mit dem Fenchel in eine Schüssel geben und das Dressing gut darüber verteilen. Den Schafskäse in Flocken zerteilen. Die Marillen hinzufügen, und den Schafskäse über den Salat streuen. Voilà!