Immer noch und noch mehr Lieblingstörtchen. Zitronentarte II.

Ich könnte mich reinlegen, in diese, dieses, diesen… wie heißt das eigentlich?… Lemon Curd. Unpackbar, wie lecker die Creme ist. Allein, wenn ich darüber schreibe, hätte ich gern schon wieder einen Löffel davon… was heißt einen… *seufz*… am besten schnell noch einmal machen… dieses Mal übrigens nach einem suuuuupergenialen Rezept aus dem Zeit-Magazin. 

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Für den, die oder das Lemon Curd:

  • 200 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 2 ganze Eier
  • Saft von 2 Zitronen
  • Abrieb von 3 Zitronen
  • 80 g Butter

Alle Zutaten bis auf die Butter in einen Topf geben, mit einem Schneebesen verrühren und langsam erhitzen. Immer wieder rühren, bis die Masse cremig ist. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Butter unterrühren.

Für das Baiser:

  • 3 Eiklar
  • ca. 100 g Zucker

Die Eiklar zu festem Schnee schlagen. Langsam den Kristallzucker einrieseln lassen. Ob genügend Zucker drin ist, muss man einfach probieren. Wer mehr mag, fügt einfach noch hinzu. Dann in eine Spritztüte geben und kleine Schneeflocken aufspritzen.

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Post aus meiner Küche: Lasst uns froh und lecker sein!

Die Mädels von „Post aus meiner Küche“ haben wieder zur Tauschaktion gerufen und dieses Mal war ich auch wieder mit von der Partie. Das heurige Motto lautet: „Lasst uns froh und lecker sein!“. Ein bisschen weihnachtlich oder zumindest winterlich sollte es also sein, da fällt mir natürlich süß und schokoladig ein. Und dann war da noch der Duft von Zimt in der Luft, mit Lavendel im Nachgang. Daraus ist dann ein süßer Traum aus dreierlei Schokoladigem geworden. Und Herrschaften, ich sag’s euch, jeder Einzelne ist es wert, nachgemacht zu werden. Ich hoffe, ich habe den Geschmack von meiner Tauschpartnerin Küchenflocke Alina getroffen mit…

Lavendel-Schokolade-Macarons … Lavendel-Trüffel-Pralinen … Zimt-Trüffel-Pralinen

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Lavendel-Trüffel-Pralinen

Für die Lavendel-Trüffel-Pralinen:

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Aus der übrigen Creme von den Lavendel-Macarons kleine Tropfen formen und auf einem Backblech trocknen lassen. Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Die Tropfen durch die Schokolade ziehen – am besten mit einer Pralinengabel – und auf einem Pralinengitter abkühlen lassen. Mit Lavendel bestreuen – und ab in den Kühlschrank damit. Voilà!

Zimt-Trüffel-Pralinen

Für die Zimt-Trüffel-Pralinen:

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  • 150 g Vollmilchschokolade
  • 50 g Schlagobers
  • 1 TL Zimtpulver
  • 25 g weiche Butter
  • 150 g temperierte Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Kakaopulver (bitter)

Die Vollmilchschokolade klein hacken. Den Schlagobers mit dem Zimt erhitzen und kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Schokolade darin schmelzen und für mindestens 12 Stunden bei Raumtemperatur abkühlen lassen.

Am nächsten Tag die weiche Butter unterrühren, nicht entmutigen lassen, die Ganache ist am Anfang schwierig aufzuschlagen, nehmt einfach den Schneebesen zur Unterstützung, dann wird das schon 😉

Aus der Ganache mit zwei Löffeln kleine Tropfen formen und auf einem befetteten Blech mind. 1 Stunde lang trocknen lassen. Die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen, abkühlen lassen. Einen tiefen Teller mit dem Kakaopulver füllen und zur Seite stellen. Die Tropfen mit der Kuvertüre benetzen, in dem ihr ein wenig Kuvertüre auf euren Handflächen verteilt und die Tropfen darin rollt. Dann werden die Tropfen in dem Kakaopulver gewälzt. Noch einmal auf das befettete Blech geben. Trocknen lassen und ab in den Kühlschrank damit. Voilá!

Lavendel-Schokolade-Macarons

Für die Lavendel-Schokoladen-Macarons:

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  • 70 g geschälte Mandeln, ganz oder gemahlen
  • 125 g Puderzucker
  • 2 EL Kakaopulver (25 g)
  • 2 Eiweiss (ca. 50 g)
  • 115 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 ml Sahne
  • mind. 1 TL getrocknete Lavendelblüten (Im Mörser zerstoßen)

Für den Teig werden die Mandeln noch einmal gemeinsam mit dem Puderzucker fein gemahlen, so dass ein feines Mandel-Zucker-Mehl entsteht. Das Eiklar langsam steif schlagen. Es gibt so viele Rezepte, die ganz genau beschreiben, wie fest das Eiklar sein sollte. Meiner Meinung nach sollte es nicht zu fest und auch nicht zu flüssig sein. Ihr müsst euch mal wieder auf euer Gefühl verlassen – oder aber im Netz nachlesen, wenn ihr sicher gehen wollt. 😉 Dann fügt ihr die Zucker-Mandel-Mischung mit einem Teigschaber hinzu. Langsam unterheben. Und schließlich fügt ihr noch das Kakaopulver hinzu.

Diese Mischung kommt nun in einen Spritzbeutel. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech spritzt ihr dann bleichgroße,  aber kleine Kreise. Vorsicht, ihr müsst ausreichend Platz dazwischen lassen, denn der Teig ist noch flüssig und wird flach auseinanderlaufen. Diese Kreise lasst ihr mindestens 30 Minuten, besser sind aber 2 Stunden, an der Luft trocknen. Dann backt ihr sie im auf 150 Grad vorgeheizten Backrohr auf der untersten Stufe rund 15 Minuten. Auskühlen lassen.

Für die Creme hackt ihr die Kuvertüre in kleine Stücke und lasst sie in der heißen Sahne schmelzen. Ihr mörsert die Lavendelblüten und mischt sie unter die Schokolade. Die Masse abkühlen lassen und in einen Spritzsack füllen.

Die eine Hälfte der Macarons mit Creme füllen, Deckel drauf und – Voilà! Im Kühlschrank aufbewahren… sofern noch welche übrig bleiben 😉

Lieblingstörtchen. Tarte au citron.

Das perfekte Sommertörtchen. Leicht. Luftig. Wunderbar easy zu machen. Und schnell geht’s auch. Nur einen Haken hat’s: Ein Stück reicht nicht. Bei weitem nicht.

Das Rezept kommt übrigens von „Valentinas Kochbuch„, nur die Mengen habe ich ein wenig verändert, um eine ganze Tarte-Form auszufüllen.

Tarte au citron

Für den Mürbteig:

  • 260 g Mehl
  • 65 g Zucker
  • 175 Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • eine Prise Salz
  • ein bisschen Vanillezucker

Das Mehl, den Zucker, die Butter und das Salz mit den Händen kneten, die Eier hinzufügen und das Ganze zu einem Teig verarbeiten. Die Masse für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben, wobei ich den Teig und auch die Lemon Curd bereits am Vortag vorbereitet habe.

Für die Lemon Curd:

  • Saft von 4 Zitronen
  • 140 g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 90 g Butter

Alle Zutaten bis auf die Hälfte der Butter in einem Topf auf mittlerer Temperatur erhitzen. Durchgehend mit dem Schneebesen schlagen. Sobald die Masse eindickt, die Temperatur runter schalten. Noch einmal mind. eine Minute lang die Creme mit dem Schneebesen schlagen und die restliche Butter unterrühren. Durch ein Sieb streichen und zum Abkühlen in eine Schüssel geben. Die Lemon Curd schmeckt übrigens – ähnlich wie clotted cream – göttlich als Brotaufstrich zum Frühstück. Oder zum Tee nachmittags auf frisch gebackenen Scones… Mmmhhhh… 😉

Für den Baiser:

  • 3 Eiweiß
  • 150 g Zucker
  • 1 Messerspitze Natron

Die Eiweiß steif schlagen, ca. 3-5 Minuten lang. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen, zuletzt das Natron hinzufügen. Insgesamt sollte der Baiser ca. 10 Minuten geschlagen werden, damit er nach dem Backen nicht zusammensackt.

Die gebutterte Tarteform mit dem Teig auskleiden und bei 180 Grad etwa 12 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Die Lemon Curd auf den Teig streichen und oben drauf die Eischnee-Masse. Noch einmal in den Ofen – bis die Oberfläche goldbraun ist. Voilà!

Obendrauf und nebendran: Schokoladenmousse-Torte mit Mango-Eis

Eigentlich mag ich ja nicht darüber schreiben, dass endlich Sommer ist und wir uns alle über die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut freuen, dass die Gemüter wieder sonniger leuchten, die Nächte wieder länger sind, weil wir uns ja doch bald wieder in den Herbst wünschen, wenn die Tage nicht mehr so heiß sind und man sich abends wieder ins gemütliche Zuhause kuschelt, den heißen Tee der kalten Limo vorzieht und dem Regen lauscht. Eines haben die Jahreszeiten jedenfalls gemeinsam: ob in Eisform oder heiß gereicht – Schokolade ist immer für was gut. Und weil der Neffe auch noch Geburtstag feiert und Schokolade in allen Variationen liebt, gab’s heute eine wahre Schokoladenbombe, mit zweifach Mango: obendrauf und nebenbei. Für zweites, ein Mango-Eis, stand ein Rezept von Haubenköchin Sohyi Kim Pate, das eigens für die wunderbaren Noan-Olivenöle kreiert wurde, kredenzt wird es dann übrigens mit Chili und Olivenöl. Eine Riesen-Empfehlung.

Schokoladenmousse-Torte mit Mango-Eis

Für die Schokoladenmousse-Torte:

Für den Buiskuitboden:

  • 3 Eidotter
  • 5 Eiklar
  • 120 g Kristall-Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 30 g Mehl
  • 30 g bitteres Kakaopulver

Die Eiklar werden zuerst steif geschlagen, dann 60 g Kristallzucker langsam einrieseln lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker und dem Wasser schaumig rühren. In einem nächsten Schritt das Mehl gut mit dem Kakaopulver vermische. Den Eischnee vorsichtig mit der Dottermasse vermengen und zuletzt gefühlvoll die Mehl-Mischung unterheben. Die Masse in eine befettete oder mit Backpapier ausgekleidete Springform füllen und rund 20 Minuten im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen backen. Den Teig erstmal auskühlen lassen.

Für die Mousse:

  • 200 g dunkle Kuvertüre
  • 200 g Vollmilchkuvertüre
  • 500 ml Schlagobers
  • 1 Blatt Gelatine

Die Kuvertüre langsam schmelzen lassen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen und rasch in die Schokolade einrühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Den Schlagobers im Idealfall schon vorher steif schlagen. Die beiden Massen gut miteinander verrühren – ich habe dafür den Mixer zuhilfe genommen, da die Gelatine wirklich rasch gewirkt hat. Um keine Klümpchen in der Schokoladenmasse zu haben, lieber noch einmal alles durchrühren. Wer keine Gelatine mag, lässt sie einfach weg, sie ist nicht unbedingt notwendig. Das Mousse kühl stellen – sobald es fest ist, kann es auf den Tortenboden aufgetragen werden. Am besten lässt man einfach die Springform noch um den Boden herum. Die Torte kühl stellen.

Für das Mango-Gelee:

  • 1 Mango
  • 1 Päckchen Tortengelee (11 g)

Das Tortengelee mit rund 100 Ml kaltem Wasser verrühren. Die Mango schälen, in Stücke schneiden und pürieren. Mit dem aufgelösten Tortengelee vermischen und kurz aufkochen lassen – max. 15 Sekunden. Wem das Gelee zu dick wird, der gibt einfach noch ein wenig Wasser hinzu. Das Gelee abkühlen lassen, aber Vorsicht, dabei muss man immer wieder mit dem Schneebesen umrühren, damit es nicht zu sehr eindickt. Sobald es kühl genug ist, das Gelee auf der Schokoladentorte verteilen – und ab in den Kühlschrank. Rund 3 Stunden kühl stellen.

Für das Mango-Sorbet:

  • 2 Mangos
  • 1/4 l Kokosmilch
  • 150 g Kristallzucker
  • 1 Eigelb

Die Mangos schälen und pürieren. Das Püree durch ein Sieb streichen. Währenddessen die Kokosmilch mit dem Kristallzucker aufkochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Alles miteinander vermischen und noch einmal gut durchixen. Am besten in eine Edelstahlschüssel füllen und ab in den Tiefkühler. Alle 3-4 Stunden sollte das Eis wieder durchgemixt werden, damit es cremig bleibt und sich keine Eiskristalle auf der Oberfläche bilden. Mit einem Eisportionierer neben dem Schokoladenkuchen anrichten – Voilà!

TIPP: Wem das Mango-Topping too much ist, der macht die Schokoladenmousse-Torte einfach ohne. Siehe unten.

Schokoladenmoussetorte