Auf Petz’schen Spuren: Forellentatar auf knusprigem Rösti, Vogerlbegleitung und Mayo

Am Badeschiff hat seine Küche letztens ja schon meinen Gaumen sehr zufrieden gestellt, aber so richtig begeistert bin ich definitiv erst durch das Petz’sche Kochbuch „die neue Wiener Küche„. Die Rezepte sind easy zum Nachkochen und lassen dennoch genügend Spielraum,um den eigenen Touch in die Gerichte zu bringen.

Für das Forellentatar (2 Portionen):

  • 1 Filet von der Räucherforelle
  • 1 Filet Lachsforelle ohne Haut
  • 1/4 Gurke
  • Saft von einer halben Zitrone
  • Koriander
  • Salz
  • Pfeffer

Die Forellen entgräten und in kleine Würfel schneiden. Die Gurke schälen, entkernen, ebenfalls würfeln und zum Fisch hinzufügen. Die Kräuter klein hacken und hinzufügen, die Mischung salzen und pfeffern und mit dem Zitronensaft vermengen. Kalt stellen.

Für die Mayo:

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1 EL Weißweinessig
  • 1/8 l Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Das Eigelb mit dem Senf und dem Essig schaumig rühren. Langsam das Öl in die Masse gießen – bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Erdäpfelpuffer: (2 Stück)

  • 1 Kartoffel
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Die Kartoffel grob raspeln, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Masse gut ausdrücken. Öl erwärmen und den geriebenen Erdäpfel in der Form von zwei Häufchen in die Pfanne geben. Mit einer Palette Rösti formen und ein bisschen andrücken. Die Rösti langsam auf beiden Seiten knusprig braten.

Rösti auf einem Vogerlsalat-Beet anrichten, das Tatar in eine Tasse füllen, ein wenig andrücken und auf das Rösti stürzen, die Mayo dazu – Voilà!

Ode an den Sommer: Spinat-Pfirsich-Salat mit Chili-Ingwer-Tofu in Sesam-Hülle

Seid ihr auch so dermaßen gierig nach den letzten Sommerstrahlen? Und kriegt ihr auch nicht genug von dieser frischen, schon ein wenig herbstlichen Luft? Ich war ja gerade noch im Genuss der Meeresluft in Barcelona, hab Cava geschlürft, Kaffee am Strand getrunken, die Surfer beim Wellenreiten beobachtet…

Jedenfalls haben mich diese letzten Sommertage noch einmal so richtig in chillige, relaxte Stimmung versetzt – und dieser Spinat-Salat mit frischen Pfirsichen und in Chili und Ingwer eingelegtem Tofu, mit ein wenig Sesam drum herum, spiegelt diese Atmosphäre wunderbar wieder. Ein Glas Cava dazu – und schon bin ich wieder in Barcelona. Lasst es euch schmecken, diesen sommerlichen Start in den Herbst!

Für den Spinat-Pfirsich-Salat: 

  • frischen Baby-Spinat
  • 1 Pfirsich
  • Rosinen
  • Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Honig
  • ca. 4 EL Multi-Vitaminsaft
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • Pfeffer
  • Salz

Den Salat waschen und gut abtropfen lassen. Den Pfirsich entkernen und in schmale Spalten schneiden. Für das Dressing den Saft und den Essig mit dem Honig verrühren – am besten mit dem Schneebesen – und mit Pfeffer würzen. In der Flüssigkeit die Rosinen und die Sonnenblumenkerne einlegen. Ein wenig Zeit verstreichen lassen. Dann den Spinat hinzufügen, die Pfirsichspalten dazugeben – und alles gut miteinander verrühren. Ziehen lassen.

Für das Tofu:

  • 1/2 Natur-Tofu
  • 1 Ingwerscheibe, ca. 1,5 ca. breit
  • 1 kleine getrocknete Chili-Schote
  • Sesam
  • Sojasauce

Den Tofu etwa 2 Stunden lang in Sojasauce einlegen. Ingwer und Chili ganz klein hacken und zum Tofu hinzufügen. Die Gewürze gut untermischen. Zuletzt den Sesam hinzufügen, die Tofuscheiben damit einreiben. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Tofuscheiben langsam (!) anbraten – das heißt, bei kleiner Flamme, sonst verbrennt euch der Sesam.

Die Tofuscheiben auf dem Salat anrichten. Ein Glas Cava dazu – Voilà!