Herbstlicher Panzanella-Salat mit Roter Beete und Kürbis

Es gibt zig verschiedene Arten, Panzanella zu machen. Die einen rösten das Brot mit Knoblauch und Olivenöl im Ofen, die anderen verwenden das Brot, so wie es ist. Wie so oft in der Küche, gibt es keine Regeln. Mein bewährter Tipp: Einfach mal ausprobieren, was einem besser schmeckt.

Panzanella

Für den Salat:

  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 1/2 Rote Beete-Knolle
  • 1/2 Laib Brot
  • 1 EL Kapern

Die Rote Beete Knolle (im Ganzen) in Alufolie packen und bei rund 220 Grad Heißluft etwa 80 Minuten im Ofen garen. Danach den Kürbis in Spalten schneiden, ca. 1 cm breit, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, mit ein paar Spritzern Olivenöl benetzen und bei 180 Grad Heißluft rund 15 Minuten garen, bis der Kürbis weich gegart ist.

Das Brot in kleine Stücke schneiden und erst einmal zur Seite stellen.

Für das Dressing:

  • 3-4 EL Himbeeressig
  • 1 1/2 TL Honig
  • 2 1/2 TL Tomatenmark
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Alle Zutaten mit einem Schneebesen verrühren, durch das Tomatenmark dickt das Dressing ein wenig ein. Einfach ein wenig Wasser hinzufügen. Das Dressing über den Brotstücken verteilen. Die Rote Beete schälen und in grobe Stücke schneiden. Zum Brot hinzufügen und alles gut durchrühren. Die Kapern hinzufügen. Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und auf einem Teller anrichten – die Brot-Rote-Beete-Mischung dazu geben. Wer mag, gibt noch frischen Koriander dazu – passt wunderbar zur roten Beete. Voilà!

Fruchtbombe. Kamut-Couscous-Salat mit Birnen, Granatapfel und Feige.

Eigentlich schäm‘ ich mich ja fast, diesen Salat hier als Blogbeitrag zu posten, weil er so einfach und so simpel ist. Aber Herrschaften, die Mischung ist so damned lecker und geradezu perfekt für den Sommer, so leicht und schnell gemacht, dass ich mein Schamgefühl jetzt erst mal verdränge und mich selbst davon überzeuge, dass ich euch vielmehr eine Inspiration für die vielen lauen Sommerabende mitgebe, die uns in den nächsten Wochen hoffentlich das Leben versüßen werden 😉 …

Couscous-Salat mit Feigen

Für den Salat: 

  • 1 Packung gemischten Salat
  • 1 sehr reife, süße Birne
  • Walnüsse und Sesam
  • ca. 1 Tasse Kamut-Couscous
  • Granatapfelkerne
  • frische, süße Feigen
  • 2 EL Olivenöl
  • Balsamico-Creme
  • Saft von einer halben Zitrone

Den Couscous mit doppelt so viel Wasser zum Kochen bringen, ein paar Minuten köcheln und danach quellen lassen. Den Topf zur Seite stellen, den Herd abschalten und den Deckel auf den Topf geben.

Die Birne in kleine Stücke schneiden und unter den gewaschenen Salat heben. Die Walnüsse darüber streuen und 1-2 TL Sesam hinzufügen. Den abgekühlten Couscous dazugeben und mit dem Salat sanft vermischen. Das Olivenöl und den Zitronensaft hinzufügen, nach Geschmack salzen und pfeffern. Auf den Tellern anrichten, mit den Granatapfelkernen bestreuen und die Feige aufgeschnitten an die Seite legen. Mit ein paar Spritzern von der Balsamico-Creme verfeinern – Voilà!

TIPP: Für alle Käse-Liebhaber und Noch-nicht-Lactose-Unverträglichen: Weicher Ziegenkäse – kurz im Ofen gratiniert – passt perfekt zu dem Salat!

Frühlingsfarben. Augenschmaus. Frischer Saibling auf Rote Beete-Bett.

Gerade rechtzeitig zum Wochenende schaffe ich es endlich, eines der Rezepte vom letzten Wochenende zu posten. Das war mal wieder ein kreatives Highlight, Herrschaften, ein kleines Farbenwunder, an dem ich mich kaum satt sehen konnte! Rote Beete ist ja nicht nur ein Augenschmaus, sondern auch eine wahre Vitaminbombe, übrigens nicht nur die Knollen, sondern auch die Blätter. Dazu der frische Senf aus der hauseigenen Produktion – ich bin ja immer noch am Experimentieren, aber die Tester haben ihn schon mal für gut befunden. Trotzdem, da kommt noch was – Zitronen-, Honig- und Fenchelsenf sind nicht meine letzten Eigenkreationen gewesen.

Saibling_14

Für den Rote-Beete-Salat: 

  • frische Rote Beete
  • Senf
  • Honig
  • Frühlingszwiebel
  • Balsamicoessig
  • Olivenöl
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die rote Beete-Knollen werden rund 40-45 Minuten gar gekocht. Danach lässt sich die Haut ganz leicht abschälen. Die Knollen erstmal auskühlen lassen. Währenddessen den Senf mit Honig, Balsamicoessig und ein wenig Wasser verrühren. Olivenöl, Zitronensaft und die klein geschnittene Frühnlingszwiebel hinzufügen, salzen und pfeffern. Das Dressing über der grob geschnittenen Rote Beete verteilen und am besten noch lauwarm genießen.

Für den Fisch: 

  • 2 frische Saiblingsfilets
  • zwei Zitronenscheiben
  • Backpapier

Den Fisch mit der Hautseite nach unten auf Backpapier legen, zwei Zitronenscheiben darauf verteilen, das zweite Filet mit der Hautseite nach oben darauf geben. Den Fisch wie ein Päckchen in das Backpapier einwickeln. In einem Topf Wasser zum kochen bringen. Einen Dampfeinsatz in den Topf geben – der sollte nicht vom Wasser bedeckt sein. Das Fischpäckchen darauf geben und nach ca. 10 – 15. Min. testen, ob der Fisch schon gar ist.

Für das Rote Beete-Gemüse:

Die Stiele und Blätter der Rote Beete-Knollen klein schneiden, waschen und kurz anbraten. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Fenchelsalz und Pfeffer abschmecken. Voilà!

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Summer mood, Summer food. Pfirsich-Salat mit Sojabohnen.

Oh, ich spüre und höre gerade pure Sommer-Leichtigkeit. Wie fein. Genießts die Musik! … und natürlich das Essen…heute gibt’s als Beilage: von FM Laeti – Sunshine on my face. Let’s go out and dance… with the sunshine on my face…

Sommersalat mit Pfirsichen

Für den Salat:

  • gemischter Pflücksalat
  • Saft von einer 1/2 Zitrone
  • 1 TL Honig
  • 1 Pfirsich
  • 1 Handvoll Tomaten
  • 1 kleines Stück Gurke
  • Pfeffer und Fleur de Sel
  • 1 kleiner TL Senf
  • ein paar Spritzer Apfel-Essig
  • ca. 3 EL Olivenöl
  • Sojabohnen, Menge nach Bedarf
  • frischer Koriander
  • Walnüsse

Ein paar dünne Scheiben vom Pfirsich zur Seite geben, den restlichen Pfirsich schälen und in grobe Stücke schneiden. Gemeinsam mit dem Zitronensaft, dem Olivenöl, dem Honig, Senf und dem Essig pürieren. Mit ein wenig Wasser verdünnen, wenn es zu dickflüssig wird. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Salat waschen und mit dem Dressing beträufeln. Die Tomaten klein schneiden und hinzufügen. Dasselbe mit der Gurke. Die Sojabohnen in ein wenig Olivenöl anbraten, die Pfirsichspalten kurz dazugeben. Mit frischem Koriander und den Walnüssen bestreuen – Voilà!

Nicht nur was fürs Näschen: Hüftsteak in Lavendel-Marinade an frischem Sommersalat

Es soll ja Menschen geben, die der Meinung sind, dass Lavendel besser in die Bodylotion als auf ein Stück Fleisch passt, aber Herrschaften – euch entgeht tatsächlich etwas. 😉

Hüftsteak mit Lavendel

Für die Marinade:

  • Saft von einer Zitrone
  • 1 EL getrocknete Lavendelblüten
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Honig
  • 3 EL Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • frischer, tasmanischer Pfeffer

Den Zitronensaft mit den Lavendelblüten langsam erhitzen, den Honig hinzufügen, dann das Olivenöl und den Apfelessig unterrühren – abkühlen lassen und mit Fleur de Sel und dem frischen Pfeffer würzen. Die Marinade über das Fleisch gießen – und durchziehen lassen. Eigentlich sollte das Fleisch etwa drei Stunden lang durchziehen. So lange konnte mein Magen aber nicht warten 😉

Eine Pfanne stark erhitzen, das Fleisch hineingeben und scharf anbraten. Auf jeder Seite etwa 2 Minuten, dann ist es medium gebraten. Ich habe kürzlich gelesen, dass sich die Garzeit nach der cm-Breite des Fleisches richtet. Klang logisch, also habe ich das gleich mal ausprobiert. Die restliche Marinade habe ich in den letzten Minuten hinzugefügt, durch den Honig karamellisiert das Ganze dann leicht.

Für den Salat habe ich eine Marinade aus Zitrone, Honig, Apfelessig, Olivenöl und ein wenig Sauerrahm angerührt. Paprika in schmale Streifen schneiden, Avocado hinzufügen. Durchziehen lassen – Voilà!

Start in den Sommer mit frischem Saibling an Auberginen-Paprika-Salat, Minzlimonade und grünem Hummus.

Mit dem Sommer kommt bei mir Lust auf den Orient auf, auf fremde, neue Gerüche, auf die Entdeckung von belebten Märkten, auf bunte Bilder und Aromen, auf die Vielfalt von orientalischen Speisen, auf den Zauber, den die farbenfrohe Küche des Orients auf mich ausübt. Für Inspiration sorgt das wunderschöne Kochbuch von Silvena Rowe „Granatapfel, Sumach & Zitronenduft„. Genießt die Reise!

CollageFür den Hummus:

  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 EL Kürbiskernöl
  • Saft von einer halben Limone oder Zitrone
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz und Pfeffer
  • 3 große Eiswürfel

Alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren – auch die Eiswürfel, die machen den Hummus nämlich so richtig cremig. Wem die Kosistenz noch nicht passt, der gibt entweder noch ein wenig Kürbiskernöl, Zitronensaft oder ein bisschen kaltes Wasser hinzu.

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Für den Fisch:

  • frische Saiblingsfilets
  • Zitronensaft
  • Petersilie

Die Filets werden gedämpft – dazu werden sie – mit Petersilie bestreut und Zitronensaft beträufelt – in ein Päckchen aus Packpapier oder Alufolie gehüllt und in heißem, leicht köchelnden Wasser gedämpft. In nur wenigen Minuten ist der Fisch fertig – und schonend zubereitet.

Für den warmen Auberginen-Paprika-Salat:

  • 2 Auberginen
  • 2 Paprikaschoten
  • 1 reife Tomate
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von 1 Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

Die Auberginen und Paprikaschoten in einer Auflaufform bei etwa 200 Grad für rund 20 Minuten in den Ofen geben, regelmäßig wenden. Wenn die Haut schwarz wird und Blasen wirft, das Gemüse herausnehmen und in einer Plastiktüte für ein paar Minuten schwitzen lassen. Dann das Gemüse häuten und in schmale Streifen schneiden. Die Tomate fein würfeln und zum Gemüse hinzufügen, ebenso wie die anderen Zutaten. Mit dem Fisch anrichten – Voilà!

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Für die Minz-Limonade:

  • 1/2 Bund Minze
  • 60 g feiner Zucker
  • Saft von einer Limone
  • 1/2 l Wasser
  • Eiswürfel

Den Zucker mit rund 100 ml Wasser zum Kochen bringen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Wenn der Zuckersirup erkaltet ist, mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Voilà!

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Tomatenvariation an Rucola-Senf-Salat mit Avocado auf Tofu

Nach ein paar Tagen Spanien, viel wunderbarem Rotwein und Cava, Tapas bis zum Umfallen und Törtchen zum Reinlegen ist jetzt mal wieder ‚was Leichtes auf dem Teller angesagt, etwas, das nach Sommer schmeckt oder zumindest darauf hoffen lässt, dass er sich auch bei uns bald mal zeigt… Besonders heißer Tipp: Die Tomatenmarmelade zur Avocado-Tofu-Mischung, die ist allerdings aus Spanien mitgebracht, aber hier findet ihr mein ziemlich weltbestes Rezept für Tomaten-Zwetschgen-Marmelade…

Honigtomate_Rucolasalat_Avocado_Tofu_Tomatenmarmelade

Für den Rucolasalat mit Senfdressing:

Den Rucolasalat waschen, Frühlingszwiebel fein schneiden und für das Dressing Senf, Honig, Olivenöl, Pfeffer und ein wenig Wasser vermischen.

Für die Honigtomaten:

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, die Tomaten in einer feuerfesten Ofenform mit Olivenöl und Honig beträufeln. Rund 15 Minuten im Ofen schmoren lassen.

Für das Tofu:

Tofu in Scheiben schneiden und in Olivenöl knusprig braten.

Next und last step: Avocado aufschneiden und alles gemeinsam mit Tomatenmarmelade anrichten, mit Pfeffer bzw. Salz bestreuen – Voilà!