Es kommt anders… Erdäpfel-Gnocchi mit Ofentomaten.

Eigentlich stand dieses Wochenende am Plan, ein kreatives Rezept mit Blaukraut-Sprossen zu finden und auszuprobieren. Doch: Fokus gekippt. Und Gnocchi gekocht. Die Sprossen gab’s dann obendrauf, als Deko. Weil: so richtig nach was schmecken tun sie nicht, finde ich jedenfalls. Ich lasse mich aber belehren, falls ein anderer Gaumen bei den Sprossen eine Geschmacksrichtung erkostet hat und das Bedürfnis hat, mir das mitzuteilen. 🙂

Rezept-Titelgeber ist übrigens ein Song von Mono&Nikitaman… es kommt anders, als man denkt… wer’s nicht kennt, reinhören. Wer’s kennt und auch so mag wie ich, geht eine Runde shaken 😉

Gnocchi_Tomaten

Für die Gnocchi:

  • 1/2 kg Erdäpfel, vom Vortag
  • 150 g Mehl
  • 1 Dotter
  • 40 g lauwarme Butter

Die Erdäpfel schälen und reiben, mit dem Mehl, dem Dotter und der Butter zu einem glatten Teig verarbeiten. Wenn der Teig bei euch auch so klebrig ist, wie er’s bei mir war, seid nicht sparsam mit dem Mehl und fügt so viel hinzu, wie ihr benötigt, um den Teig wirklich zu einer Masse werden zu lassen, die ihr auch gut formen könnt. Denn der nächste Schritt besteht darin, aus dem Teig Rollen anzufertigen, die einen Durchmesser von ca. 2 cm haben. Davon schneidet ihr dann kleine Stücke ab, ich mache die Gnocchi immer lieber kleiner. Also ca. 1 cm breit. Diese Stücke drücke ich dann noch leicht mit einer Gabel an – müsst ihr aber nicht machen. Die Gnocchi werden in siedendem Salzwasser gar gekocht, bis sie an der Oberfläche schwimmen. In einer Pfanne ausreichend Butter – auch hier nicht sparsam sein – schmelzen und die Gnocchi langsam anbraten, bis sie braun und knusprig sind. Ich habe in die geschmolzene Butter Blaukraut-Sprossen hinzugefügt, damit die auch Verwendung finden.

Für die Ofen-Tomaten:

Kirschtomaten in eine Auflaufform geben und mit Olivenöl beträufeln. Bei ca. 180 Grad in den Ofen – bis sie aufgeplatzt sind. Voilà!

Ein Gedanke zu “Es kommt anders… Erdäpfel-Gnocchi mit Ofentomaten.”

  1. Momentan verfolgen mcih die Gnocchi-Rezepte auf den Blogs – anscheinend wird es Zeit, dass ich den Fluch durchbreche und selbst auch welche fabriziere!

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