Süß, klebrig, Orient.

Während die Stadt heute Morgen noch einmal vom Schnee überrascht wurde, habe ich mich mit einem neuen Kochbuch gemütlich in der Wohnung vergraben. „In 120 Rezepten um die Welt“ entführt Allegra McEvedy den Leser mitunter in die Türkei, nach Marokko, China, Malawi oder in den Libanon und macht damit Lust auf Entdeckungsreisen. Vor allem aber hat mir die Köchin damit Inspiration geliefert, den Orient nach Hause zu holen. Das Rezept für die Dattelbällchen stammt zwar nicht von Allegra, sondern aus dem GU-Büchlein „Orientküche“ – die perfekten Begleiter für einen winterlichen Samstagnachmittags-Tee.

Dattelbällchen

Für 10 Bällchen:

  • 100 g weiche getrocknete Datteln (wer keine Datteln mag, kann beispielsweise Marillen und Pflaumen verwenden)
  • 1 TL gehackte Kürbiskerne (auch Mandeln oder Pistazien)
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 1 1/4 EL Rapsöl (oder Sonnenblumenöl)
  • 25 g Puderzucker
  • 12 g weiche Butter
  • 75 g Weizenmehl
  • 50 g Reismehl
  • 50 ml Milch
  • Wer mag: Kokoswasser oder Orangen- oder Rosenwasser

Für den Teig erst einmal das Rapsöl und den Staubzucker mit dem Schneebesen verrühren. Butter, beide Mehlsorten und Milch hinzufügen – und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. TIPP: Das Reismehl lässt sich ganz einfach selbst herstellen: Reis in der Moulinex-Maschine fein mahlen – That’s it!

Den Teig im Kühlschrank zugedeckt rund 15 Minuten gehen lassen. Währenddessen werden die Datteln ganz klein gehackt und mit den Kürbiskernen, der Vanille und dem Kardamom vermischt. Auch hier heißt es wieder, selbst kreativ sein: Z.B. die Masse mit Zitronensaft abschmecken, für den, der es lieber säuerlich mag.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle mit einem Durchmesse von 3 cm formen und in 10 Stücke teilen. Jedes Teig-Stückchen wird platt gedrückt, die Dattelmasse darauf verteilen – mit dem Teig „zudecken“ und zu einem Bällchen formen. Rund 20 Minuten auf einem befetteten Backbleck backen – Voilá, fertig sind die knusprigen Bällchen!

3 Gedanken zu „Süß, klebrig, Orient.“

    1. Hi Cedric,
      sorry, dass es mit der Antwort so lange gedauert hat… dein Kommentar ist im Spam-Ordner gelandet :–(
      Reismehl ist gemahlener Reis… wird zum Beispiel für die leckeren Klebreisbällchen beim Asiaten verwendet…

      LG Kristin

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